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Hier gilt ganz normales Urheberrecht. Alle von mir erstellten Texte und Bilder sind mein geistiges Eigentum. Wer sich daran vergreift, ohne vorher gefragt und "Ja" zur Antwort bekommen zu haben, bekommt Haue oder Sonstwas. Also: Nicht abschreiben, nicht copypasten. Gerne nichtkommerziell zitieren und verlinken. Im Zweifel einfach fragen. sopran (at) gmx.net Mit Kommentaren verfahre ich selbstherrlich. Die allerallermeisten sind willkommen.

abseits und alltags

Freitag, 15. Februar 2008

...

null

Gewinn an Lebensqualität: Der Hotspot reicht gerade bis in die Hockeyhalle, in der ich Freitag für Freitag eine Stunde absitze. Die E-Jugend trainiert, und weil die Kleinen noch unangemessen auf Verletzungspech reagieren, sitzt die Begleitperson, meist weiblich und Mutter, derweil auf der Bank.

Montag, 24. Dezember 2007

Franzackisch für alle, Lektion dö

Auf Rudertour in Frankreich, der Kamerad möchte sechs Croissants kaufen, kann aber nur bis zwei zählen:

"Dö, dö und nochens dö"

Franzackisch für alle, Lektion 1

"Qu'est-ce que c'etait Uli gewünscht?" fragt mein Bruder seine französische Frau am Telefon.

Donnerstag, 6. Dezember 2007

...

Aufsitzkärcher = Wasserwerfer

Die kleinen blauen Trauben, die ich heute kaufte, schmecken nach Schimmel. Trockenbeerenauslese wohl, das würde den Preis erklären.

Montag, 3. Dezember 2007

Zur Diskussion gestellt

(Die, die "selb" und "gleich" für selb oder gleich halten, brauchen das hier nicht zu lesen.)

Die zwei erzählte gerade von dem dicken Laserstrahl, den sie gestern von Poppelsdorf aus über die Stadt pfeilen sah. Und da war schon wieder einer. Nun will die Tochter wissen, ob das der selbe oder der gleiche Laserstrahl ist. Wir einigten uns darauf, dass das eine mehr physikalische als germanistische Frage ist.

Donnerstag, 15. November 2007

"...das ist ja nicht mehr lang."

"Bleib doch, bis es schneit", singt Annette Humpe in dem japanoiden Lokal. Das kann nicht mehr lang dauern, also folge ich und bestelle für die Bleibezeit noch einen Espresso macchiato. Den schenkt mir die überaus erfreuliche Bedienung, weil heute alles etwas länger gedauert habe. Schlimm war das nicht, ich löste das Zeiträtsel und las Literatur und Feuilleton, nur dieser kleine Moment des Übergangenfühlens, als der Friseurtycoon von gegenüber sein Essen vor mir bekam, obwohl später gekommen. Was soll's, als mittleres Kind und wenigerwüchsig werde ich das wohl nicht mehr los. Die Bedienung stempelt mir meine Rabattkarte auch für die letzten beiden Male ab, sie erinnert sich. Vorletztes Mal führte sie mit meiner mädchenmäßig unentschlossenen Begleiterin eine Fachberatung durch.

Ich bin dann trotzdem vorher gegangen.

Montag, 29. Oktober 2007

...

An Irish blessing

May the road rise up to meet you,
may the wind be always at your back.
May the sun shine warm upon your face,
and rain fall soft upon your fields.

And until we meet again,
may god hold you in the hollow of his hands!




(Muss ich sowieso immer weinen)

Freitag, 26. Oktober 2007

...

Gestern Abend mit The Vicar darüber simuliert, warum Schwiegerkinder und andere Kernfamilienrandständige im Schwiegertrauerfall mir so leicht lästig fallen, obwohl sie eigentlich nur mitfühlend sind und helfen wollen. Ergebnis: Die Kernfamilienrandständigen verfügen nicht über die Kommunikationsmuster, die die Kernfamilie in Jahrzehnten eingeübt hat. Wir greifen auf Gewohntes zurück, schale Witzchen zum Beispiel, über die wir lachen können, unter allen Umständen. Wenn jemand dann dazukommt und sich trauernd verhält, geraten wir unter Druck, uns auch wieder trauernd verhalten zu wollen. Wer tröstet wen? und verfallen in aufgestülpte Muster wie “Angemessenheit”, “Pietät”, “Würde”. Dabei steht der Kernfamilie (Witwe und drei erwachsene Halbwaisen) jegliches Trauern zu: pietätlos, unangemessen, würdelos. WIR dürfen über den toten Vater weinen und lachen, uns nochmal über seine Macken ärgern und dieselben schmerzlich vermissen. Ihr habt ja keine Ahnung.

Die ist ein unangemessenes pietätloses Trauerbloggen.

Mit den Freunden da draußen geht alles gut. Die bieten mir ein kuscheliges frischluftiges Dadraußen an, und mehr will ich auch gar nicht von ihnen.

Und alles andere bleibt ungebloggt.

Samstag, 13. Oktober 2007

Telekommunikationswesen, Fortsetzung

Nachdem das Zeitfenster "Donnerstag 14-18 Uhr" kein Monteur von Netcologne hatte öffnen wollen (siehe unten), wartete ich nun im Zeitfenster "Freitag 13-17 Uhr" auf den Monteur der Deutschen Telekom. Kein Postmann klingelte an meiner Bürotür. Um 17 Uhr, ich packte gerade ein, klingelte das Mobiltelefon. Bereits in einer Stunde könne er bei mir sein, sagte der Monteur. "Da bin ich aber nicht mehr hier". Bereits eine halbe Stunde später hatte er das Problem von außen gelöst. Ob das schon am Montag möglich passiert wäre, wenn ich Kunde der Deutschen Telekom wäre?

Heute SMS von Netcologne:

"Netcologne Statusmeldung: Die von Ihnen gemeldete Störung wurde von uns behoben. Ihr NetSupport Team"

Har har har.

Donnerstag, 11. Oktober 2007

Sopran und das Telekommunikationswesen

Nachdem der Gauner von der Drückerkolonne der Telekom, der uns immer die falschen Verträge unterjubeln wollte, dingfest gemacht ist, habe ich nun endlich mal wieder mit Netcologne zu tun.

Ich erinnere mich nur ungern an die Zeit zurück, als ich wegen Büroumzug meine kleine Kanzlei mehrere Wochen lang vom Mobiltelefon aus führen musste.

Seit spätestens Montag funktioniert nun das Telefon im Büro nicht. Anruf bei Netcologne. Ja, ich habe die ISDN-Anlage bereits selbständig neu gestartet, nein, da leuchtet kein Lämpchen an der NTBA, ja, dies und jenes habe ich auch schon ausprobiert. Nein, Internet auch nicht.

Netcologne: "Da müssen wir Ihnen einen Techniker rausschicken. Der kommt Donnerstag in dem Zeitfenster von 14 bis 18 Uhr."

Innerliches Kreischen. DONNERSTAG. ZEITFENSTER. Kleiner Anfall unter Rest-Contenance, aber nichts zu machen.

Sopran: "Notieren Sie aber doch bitte, dass ich spätestens um 16 Uhr wegmuss."
Netcologne: "Ja, wir melden uns, wenn das nicht klappt."

Heute, 14 Uhr, Büro. Anruf bei Netcologne:

Sopran: "Können Sie mir vielleicht ungefähr sagen, wann der Techniker kommt?"
Netcologne: "Moment." klick. klick. klickklick. "Der wird nicht vor 18.20 Uhr bei Ihnen sein."

Sopran: " - - -"


Sopran: "Heißt das, wenn ich jetzt weggehe und um 18 Uhr wiederkomme, kann ich davon ausgehen, dass der Techniker dann nicht schon da gewesen sein wird?"

Netcologne: (räusper) "Sie haben ein Zeitfenster von 14 bis 18 Uhr, das heißt, der Techniker kann auch früher kommen."

Sopran: "Wird er aber nicht, oder?"
Netcologne: "Nein, wahrscheinlich nicht vor, äh, halb sechs."

Ich gehe also meinen kleinen Kinderabholgeschäften nach, kein Problem das alles, fahre ich halt nachher nochmal ins Büro. Pfff. Kleinigkeit, schon Schlimmeres mitgemacht.

17 Uhr, Anruf auf Mobiltelefon, Netcologne.

Netcologne: "Wir haben jetzt herausgefunden, dass der Fehler in der Vermittlung liegt."
Sopran: "???"
Netcologne: "Das heißt, wir müssen die Meldung an die Deutsche Telekom weiterleiten."
Sopran: "Oh nein."
Netcologne: "Wir schlagen der Telekom einen Termin vor, morgen im Zeitfenster 13 bis 17 Uhr."
Sopran: "Ich muss aber spätestens um 15.30 Uhr das Büro verlassen, können Sie das notieren?"
Netcologne: "Nein, das Zeitfenster ist 13 bis 17 Uhr."

Umzugsmeldung

Sopran ist umgezogen. Sie finden alte und neue Texte nun unter sopranisse

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Die Psychologin ist Oberklasse...
Scheint als hättest Du einen leichten Komplex...
yeoman - Mi, 28. Okt, 08:46
Penis
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