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    <title>Sopran (mezzo) : Rubrik:Wasser und Boot</title>
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    <description>mezzo</description>
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    <dc:creator>sopran</dc:creator>
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    <title>Sopran</title>
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    <title>Wenn ein Ruderer zu einer Beerdigung von weither, nämlich Zürich, anreist, dann nutzt...</title>
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    <description>Wenn ein Ruderer zu einer Beerdigung von weither, nämlich Zürich, anreist, dann nutzt er das Wochenende, um mit seiner Schwester, nämlich mir, mal wieder rudern zu gehen. Ist es beruhigend oder beunruhigend, dass sich am Bootshaus nichts geändert hat mit den Jahren? Die Dagebliebenen freuen sich am Dagebliebensein und stellen sich den seltenen Besuchern (zuletzt vor sechs Jahren) mit Namen vor. Harhar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den fünfeinhalb Kilometern stromauf bildet sich eine wunderschöne Blase an meiner Hand, die schon beim Stromabfahren aufplatzt. The Sopranos brauchen sich nicht zu schämen: Da rudern andere Jahr für Jahr Woche für Woche und können es immer noch nicht so gut wie wir. In der logischen Sekunde, in der ein Ruderer das Wachstum beendet, wird die dann vorhandene Rudertechnik im Rückenmark abgelegt. Dann ist es nur noch über das Bewusstsein möglich, etwas hinzuzulernen. Und das Bewusstsein ist im vor-zurück-vor-zurück, dem Plätschern und Plaudern, sehr schwer zu aktivieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist es Beständigkeit oder Erstarrung, wenn die selben Menschen die selben Sätze sprechen wie vor zwanzig Jahren?  Es rudert aber keiner mehr in seiner langen Bundeswehr-Unterhose. Die Globetrotterisierung schreitet fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach, herrlich war es. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis bald mal wieder, Ihr beharrlichen Helden des großen Stroms, so in fünf, sechs Jahren.</description>
    <dc:creator>sopran</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sopran.twoday.net/topics/Wasser+und+Boot&quot;&gt;Wasser und Boot&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 sopran</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-28T15:23:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sopran.twoday.net/stories/4331794/">
    <title>Unentschuldigt ins Wasser gefallen</title>
    <link>http://sopran.twoday.net/stories/4331794/</link>
    <description>ist das Bloggen hier in der vorigen Woche. Und ich bin es auch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Alpenwildwasser floß ohne uns Richtung Mittelmeer, dieses Mal. Aus Gründen musste ich im Rheinland bleiben. Dank ergiebiger Regenfälle Ende September stand nicht nur den Eiflern sondern auch ihren Flüssen das Wasser bis zum Hals. Noch ein, zwei Tage abfließen lassen. So bepaddelten wir erst die Ahr und dann die Kyll, sowie in zwei Etappen eifelfern die Sieg. Oder Siech, wie es hier heißt. Die wilde Ortsdurchfahrt von Monschau sahen wir uns nur vom Ufer aus an. Rur heißt der Fluß dort. RUR. Der ausm dritten Fernsehen mit dem Oldtimer war gerade da und ließ sich filmen, als wir mit den Töchtern im Straßencafé saßen. Wunderschönes NRW oder Zauberhaftes Rheinland oder Heimat, die ich meine oder wie die Sendung heißt. Was für eine öde Angelegenheit dieses Gefilmtwerden doch ist. Herumstehen. &quot;Jetzt mal da lang gehen, danke.&quot; Gehen. Rumstehen. &quot;Jetzt nochmal über die Brücke.&quot; Rumstehen. &quot;Und noch einmal über die Brücke.&quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Monschau ist ein schlimmer Touristenpuff, aber das natürlich zu Recht. Wasser war schon weg, als wir da waren, aber das Wehr mit dem schönen Namen &quot;Favoritentöter&quot; beeindruckte uns schon. Schön weiter üben, dann fahren wir da auch mal runter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Gerolstein am Sprudelwerk legten wir ab. Enten und Fliegenfischer sprachen mit uns. Ein schönes Flüsschen und gut, mal ein paar dieser gefährlichen Wehre herunterzufahren, die wir sonst immer umgetragen haben. Das höchste gefährlichste mit der Walze im Unterwasser, also, das war vielleicht hoch, mannomann, jedenfalls überhaupt kein Problem, da runterzufahren, total isi. Ich fuhr vor, und war wirklich isi, also viel isiger als gedacht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt ist, wo Strömung ist, auch wiederum Nichtströmung. Diese Nichtströmung heißt Kehrwasser und verhält sich je nach Unterschied wie Betonwand zu Autobahnfahren. Ich in meinem Boot jetzt Auto, Wehrströmung Autobahn, Kehrwasser Betonwand. Freu ich mich, dass es so schön strömt, ab ins Kehrwasser, um auf F. zu warten, aber Betonwand unterschätzt und platsch fall ich um. Der Gedanke, dass ich ja streng genommen die Inuitierung beherrsche, kam mir nicht. Ich aber immerhin ganz cool die Spritzdecke aufgemacht und unter Wasser ausgestiegen. Seltsamerweise stand ich dann bis zum Bauch im Wasser, Paddel in der einen, Boot in der anderen Hand und musste ob meiner Lächerlichkeit so lachen, dass mir - obacht - die &lt;a href=&quot;http://xrays.antville.org/stories/1701888/&quot;&gt;Lachtränen die Beine hinunterliefen&lt;/a&gt;. Nein, das waren doch keine Lachtränen, dazu war das Wasser entschieden zu kalt (13°C). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der F. machte ich eine große Freude, sie ist nämlich früher immer ins Wasser gefallen, bis ich dann damit anfing. Und hoffentlich direkt wieder aufhörte. Sie wunderte sich auch nur ein bisschen, als ich ihr von unten nach oben winkte, das sei alles kein Proble-he-m, völlig ungefährlich, einfach fahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein zauberhaftes Flüsschen, diese Kyll.</description>
    <dc:creator>sopran</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sopran.twoday.net/topics/Wasser+und+Boot&quot;&gt;Wasser und Boot&lt;/a&gt;</dc:subject>
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  <item rdf:about="http://sopran.twoday.net/stories/4260464/">
    <title>So:</title>
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    <description>&lt;div style=&quot;border: 1px solid rgb(238, 238, 238); padding: 5px; width: 560px;&quot;&gt;
&lt;center&gt;
&lt;object height=&quot;420&quot; width=&quot;560&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://u1.ipernity.com/r/2/90/C9/641424.4171e8bf1.p.flv&quot;&gt;&lt;param name=&quot;allowfullscreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;embed src=&quot;http://u1.ipernity.com/r/2/90/C9/641424.4171e8bf1.p.flv&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; height=&quot;420&quot; width=&quot;560&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;
&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.ipernity.com/doc/sopran/688956&quot;&gt;MVI 5200&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;/center&gt;
&lt;/div&gt;</description>
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    <dc:date>2007-09-14T16:41:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://sopran.twoday.net/stories/4257417/">
    <title>Sopran (39): &quot;Meine erste Eskimorolle&quot;</title>
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    <description>Plan für morgen: Unterwasserfotos posten. Die erste Hälfte der Eskimorolle ist übrigens ganz einfach. Kann ich stundenlang.</description>
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    <dc:date>2007-09-13T16:14:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://sopran.twoday.net/stories/4246885/">
    <title>Rollerollerolle (Blechbüchsenarmee)</title>
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    <description>Gestern das Wildwasserboot in ein verwandtes Kellerschwimmbecken (acht mal vier Meter) geschafft, zwecks Inuitiertraining. Umfallen ist ganz leicht, aber wenn man mit dem Kopf zuunterst im Wasser hängt, sieht die Welt so anders aus. Ich kann die Theorie von &quot;Kopf oben&quot; einfach nicht auf &quot;Kopf unten&quot; umrechnen. Dafür kann ich jetzt ohne Hektik die Spritzdecke öffnen und nach unten aussteigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Bruder hat vor 25 Jahren in Berlin einen Wildwasserkurs mitgemacht. Wer die Gewässer Berlins kennt, ahnt vielleicht, dass er nie ein Wildwasser unter Arsch und Polyethylen hatte. Dafür kann er immer noch die Eskimorolle. Werde diese Woche noch ein bisschen üben, wenn ich zu Schwimmbrille und Nasenklammer noch Ohrstöpsel besorgt habe. Meine Höhlen (Stirn? Neben?) fühlen sich immer noch durchspült an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Draußen &quot;auf dem Bach&quot; werde ich aber bei der bewährten Strategie bleiben: Einfach nicht kentern. Wenn ich nicht wasserscheu wäre, bräuchte ich kein Boot.</description>
    <dc:creator>sopran</dc:creator>
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    <dc:date>2007-09-10T11:34:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sopran.twoday.net/stories/4150538/">
    <title>Fröhlicher Naturkatastrophenreigen</title>
    <link>http://sopran.twoday.net/stories/4150538/</link>
    <description>Erwachte ich letzten Donnerstag von einem Erdbeben? War das am Donnerstag? Heute ist meine übliche Kindergarten-Bürostrecke umgeleitet, die Rheinuferstraße steht unter Wasser. Wahrscheinlich übertrieben und noch befahrbar. Per Auto, meine ich. Die Unwetterwarnung verspricht &quot;ergiebige Regenfälle&quot;, was soll das für ein Unwetter sein, kein Blitzdonner, kein Schneeeis, kein Hagelsturm. Unwetter halt. Das Hochwasser kommt aus der Schweiz, gut, dass wir nicht jetzt auf Kajakkurs in Versam sind. Sie sitzt in der Alpenhütte und wartet auf besseres Wetter. Ich sitze zu Hause und warte auf sie. Wenn sie kommt, suchen wir Gewässer, die es vor dem großen Regen noch gar nicht gab. Wir wollen sie erstbeschreiben und ihnen Namen geben. Blumengießbach. Ritterstrom. Pferdedecksteiner Weiher.</description>
    <dc:creator>sopran</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sopran.twoday.net/topics/Wasser+und+Boot&quot;&gt;Wasser und Boot&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2007-08-09T13:20:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sopran.twoday.net/stories/4125835/">
    <title>Sitzer</title>
    <link>http://sopran.twoday.net/stories/4125835/</link>
    <description>Obwohl ich nur über einen &lt;strike&gt;süßen&lt;/strike&gt; kleinen Arsch verfüge, bin ich sportlich vom Typ Sitzer. Rudern, Radfahren, Paddeln, damit komme ich klar, als Ausgleichssport dann Internet und spätes Frühstück. Skilaufen kann ich natürlich nicht.  &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=3flztm1fF6s&quot;&gt;Macht aber nichts.Ich hab ja jetzt ein Kajak.&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>sopran</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sopran.twoday.net/topics/Wasser+und+Boot&quot;&gt;Wasser und Boot&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2007-07-31T22:47:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sopran.twoday.net/stories/4123452/">
    <title>Nun ist das Wildwasserboot gekauft, ein rotes &quot;Cerro&quot; von Eskimo, älteres...</title>
    <link>http://sopran.twoday.net/stories/4123452/</link>
    <description>Nun ist das Wildwasserboot gekauft, ein rotes &quot;Cerro&quot; von Eskimo, älteres Modell. Sehr guter Preis, und dann nochmal draufgelegt für Paddel, Spritzdecke und so allerlei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass hier keiner liest, muss mich nicht wundern, wenn ich nichts schreibe. Nicht einmal für den ausgefallenen Tatort habe ich mich entschuldigt, nachgeholt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
War mit Eva Mattes, das guck ich mir nicht mehr an, mögen alle Bodensee-Tatorte den Rheinfall hinuntergespült werden. Dort, im Rheinfall, sollte übrigens immer noch das gelbe Kajak hängen, das bei einer Rheinfall-Bepaddelung vor ein paar Monaten dort hängengeblieben ist. Der Fahrer hat sich irgendwie rausgewühlt. Übrigens ist es verboten, den Rheinfall mit Booten zu loten. Schlimme Alberei. Don&apos;t try this at home, aber wer hat schon einen Rheinfall zu Hause außer der Schweizerischen Industriegesellschaft? Dazu empfehle ich den kleinen Film: &quot;&lt;a href=&quot;http://www.bondle.de/Kajak_Videos/Rheinfall_2006.wmv&quot;&gt;Neues aus der Rheinschifffahrt&lt;/a&gt;&quot; von der Seite &lt;a href=&quot;http://www.bondle.de&quot;&gt;http://www.bondle.de&lt;/a&gt; - kein großes Kino, aber nachdem ich mir diese Filme vorm Einschlafen angesehen hatte, war ich die ganze Nacht von weißem Wasser umgeben und erwachte erfrischt. Vielleicht regnete es aber auch nur durchs Oberlicht ins Bett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Herumtreiben auf Wildwasserspinnerseiten hat einerseits getriggert. Das ist leicht. Sagte doch auch die &lt;a href=&quot;http://mongoliere.twoday.net&quot;&gt;Mongoliere&lt;/a&gt; von Anderswo nebenan, so ein See würde ihr schon beim zweiten, dritten Mal nicht mehr reichen. Da ließ sie gerade erstmals ihr Becken auf dem Bassin de Lampy spazieren gehen. Vollendet! Andererseits bin ich unlustig, eines Tages den Ertrinkungstod zu sterben. Ich stelle mir kopfunter irgendwo festhängen und sehnsüchtig auf den Tod warten sehr unbequem vor. Über Wildwasser drei werde ich also nicht hinauskommen. Zu wasserscheu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Befahren einer Stromschnelle weckt das Verlangen nach einer zweiten und dritten. Nach der fünften muss es dann eine längere sein. Dann eine tiefere. Dann eine schnellere. Dann ein kleines Wehr. Nach dem ersten kleinen Wehr noch ein kleines Wehr. Dann ein bisschen Hochwasser. Ein größeres Wehr. Ein kleiner Wasserfall. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden erstmal einen weiteren Kurs machen. Dort werden wir lernen, dass der Wurfsack immer im falschen Boot ist und deshalb in jedem Boot einer sein sollte. Ist nicht schlimm, wir haben ja wieder zwei. Zur Zeit ist einer anderswo und einer in Bonn, aber das geht den Booten ja genauso, und bald führen wir alles wieder zusammen und schauen uns mal Sieg, Agger, Rur und Ahr an. Man bekommt ein anderes Verhältnis zu Regen, denn Regen heißt: Wasser im Bach, und nass wird man sowieso. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn Sie das hier ein wenig langweilt: Demnächst gebe ich mir wieder mehr Mühe. Jetzt halte ich mich nur von der Arbeit ab.</description>
    <dc:creator>sopran</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sopran.twoday.net/topics/Wasser+und+Boot&quot;&gt;Wasser und Boot&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2007-07-31T10:12:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sopran.twoday.net/stories/4084216/">
    <title>Ardeche, harmloser Touristenfluss</title>
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    <description>So ging es da zu. Wir haben uns das eine Weile mit Phantomschmerz angesehen und die Stelle lieber über die Sandbank umgetragen. Irgendwelche Holländer haben gefilmt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;350&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/78w_oWLGjbo&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;wmode&quot; value=&quot;transparent&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/78w_oWLGjbo&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; wmode=&quot;transparent&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;350&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;</description>
    <dc:creator>sopran</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sopran.twoday.net/topics/Wasser+und+Boot&quot;&gt;Wasser und Boot&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 sopran</dc:rights>
    <dc:date>2007-07-18T17:08:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sopran.twoday.net/stories/4082137/">
    <title>Lautgabe</title>
    <link>http://sopran.twoday.net/stories/4082137/</link>
    <description>Inzwischen hat auch sie diesen Blick von den Brücken: Fahrbar oder nicht fahrbar? In Frankreich sind auch Schweinetröge mit Gewässernamenschildern versehen. &quot;Was überfahren wir denn heute alles?&quot; fragte ich vor der Rückfahrt, &quot;Igel, Omas, Katzen&quot;, erhielt ich zur Antwort, und dann waren es (die wichtigsten, faba):&lt;br /&gt;
Loire, Cher, Canal de Berry, Creuse, Lot, Dordogne, Aveyron, Tarn. Jeder, auch die vielen kleinen dazwischen, wurde von der jeweiligen Beifahrerin in der wunderbaren  Veröffentlichungen &quot;700 Rivières des France&quot; nachgeschlagen. Wildwasser III werden wir uns noch erpaddeln bis zum nächsten Sommer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was man noch überfahren kann:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.ipernity.com/doc/sopran/393681&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://u1.ipernity.com/u/2/EB/90/364779.6a69d8231.l.jpg&quot; width=&quot;560&quot; height=&quot;373&quot; alt=&quot;Brioude, Haute-Loire&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufs Geschriebenwerden lauern noch die Fortsetzungen I und II zum Thema &quot;der Wurfsack ist immer im falschen Boot&quot;, Tag 3 zu &quot;Paddeln lernen mit Moshe, Bibi und Tina&quot; und natürlich die noch lauwarme Berichterstattung zu unseren traumhaften Tagen auf dem Allier. Gewitter, stundenlange Wolkenbrüche, Havarie, Dornengestrüpp (wenn wenigstens die Brombeeren reif gewesen wären), Niedrigwasser und zehn Minuten später Hochwasser (&quot;Inondation brutale&quot;) und andere überwundene Lebensgefahren: So und sowieso geht Glück.</description>
    <dc:creator>sopran</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sopran.twoday.net/topics/Wasser+und+Boot&quot;&gt;Wasser und Boot&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 sopran</dc:rights>
    <dc:date>2007-07-18T07:44:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sopran.twoday.net/stories/4045156/">
    <title>Ermunterung</title>
    <link>http://sopran.twoday.net/stories/4045156/</link>
    <description>Sinnfreier Titeleinfall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber: Schönes Gedicht des Titels von Gernhardt, suchen Sie sich das mal raus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wetterkarte für die nächsten Tage verspricht Beruhigendes. Dass es nämlich vergebense Mühe wäre, ein Alternativziel zu wählen. Korsika und die Côte Azur kommen nämlich nicht in Frage, und sonst ist es in ganz Frankreich gleich scheiße. Wir halten also an den bekannten Parolen fest: &quot;Wetter ist eine Frage der Kleidung/Einstellung/Gemütslage/Verliebtheit&quot; und &quot;Paddeln kann man auch bei Regen, man wird ja sowieso nass&quot;. Letzteres ist auf Zelten nicht so übertragbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;347&quot; alt=&quot;Bild-7&quot; width=&quot;395&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/sopran/images/Bild-7.png&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzten Tage aber war Urlaub, und wir beschlossen, den zweiten zwölfmonatigen Sommer unserer Herzen beginnen zu lassen: Wetter ist eine Frage der Verliebtheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parole der Ardêche-Befahrung: &quot;Der Wurfsack ist immer im falschen Boot.&quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Notizen, erster Abend:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;&quot;Dies war ein ungewöhnlich ruhiger Campingplatz bis zu dem Moment, in dem ich meinen neuen Gaskocher zum ersten Mal zündete. Ob es das Modell &quot;Whisperlight&quot; sei, hatte mich F. noch gefragt, NEIN, schrie ich dann, DAS IST DAS MODELL A380. Anschließend lärmten die Frösche zurück die ganze Nacht. Die ganze Nacht? Mais non. Es soll ja, las ich einmal, diese kurze Zeit geben, in der die Tiere der Nacht schon verstummt sind und die Tiere des Tages noch beim Rasieren sind. Und tatsächlich war es bei einem meiner zahlreichen Aufwachen still, bis auf das beruhigende Rauschen des Flusses. Die Frösche waren fertig, der Fluss führte Wasser, und wenig später setzten die Enten ein. So wie anderswo die Unken, Käuze und Grillen eine kurze Pause machen, bevor gegenüber die Schleifmaschine angeworfen wird. Vergessen haben wir nur die Schwimmwesten und den zweiten Wurfsack, aber ich stelle mir einfach vor, diesen Kurs in der Schweiz nie gemacht zu haben. Dann wäre ich sowieso nicht auf die Idee gekommen, eine Schwimmweste zu tragen. &quot;Wir haben uns anders entschieden&quot;, lautet die aktuelle Version, oder nach Kathrin Passig: &quot;Das geht auch so&quot;. Diese Schlauchkajaks sind derart unsink und -kenterbar, eigentlich ja Schwimmwesten in Bootsform.&quot; &lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.ipernity.com/doc/sopran/323468&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://u1.ipernity.com/u/2/B1/9B/302001.b3e258cd1.l.jpg&quot; width=&quot;560&quot; height=&quot;420&quot; alt=&quot;Gorges de Chassezac&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So schrieb ich es nieder am ersten Abend. Tag zwei: Bepaddeln von Chassezac. Wunderbar und schwimmwestenunverdächtig. Per Fahrrad mitten durchs Klettergebiet am Nachmittag das Auto zurückgeholt. Noch nicht genug gehabt vom Paddeln, aber die zuerst gewählte Cèze wäre an Wildwasser ein Rückschritt gewesen. Also Ardèche. Man hätte es sich leicht machen können und eines der 2500 Mietboote nehmen können. Achwas. Das geht auch so. Warum wir dann doch über die gemieteten Schwimmwesten ganz froh waren, die IGN-Karte am nächsten Tag noch einmal anschafften und von &quot;das geht auch so&quot; nach der zweiten Stromschnelle zur guten alten Sitte des Besichtigens von &quot;Stellen&quot; zurückkehrten, demnächst an dieser Stelle.  Wenn dann nicht überholt von größeren, neueren, schöneren Abenteuern à la: Wie wir einmal zwei vollbepackte Wanderkajaks im Allier versenkten. Und auch Tag 3 der Kurzserie &quot;Paddeln mit Moshe, Bibi und Tina, steht ja noch aus. Und der Wurfsack ist immer immer im falschen Boot, in dem, das sinkt nämlich.</description>
    <dc:creator>sopran</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sopran.twoday.net/topics/Wasser+und+Boot&quot;&gt;Wasser und Boot&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 sopran</dc:rights>
    <dc:date>2007-07-07T09:17:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sopran.twoday.net/stories/3810173/">
    <title>Paddeln mit Moshe, Bibi und Tina, 2. Tag</title>
    <link>http://sopran.twoday.net/stories/3810173/</link>
    <description>&lt;cite&gt;(Drei Tage nix gebloggt, da finde ich im Stehsatz den 2. Tag des Paddelberichts. Klagenfurt, Mongolierenparty, Kinderferien, Bötchen fahren - man kommt zu NIX. Stehsatz, schönes Wort. Heißt: Da steht noch was. Muss nur noch gesetzt werden.)&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://sopran.twoday.net/stories/3796329/&quot;&gt;&lt;br /&gt;
Paddeln mit Moshe, Bibi und Tina, 1. Tag&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Campingplatz ist inzwischen voll mit Paddlerzelten, ein bekanntes rheinisches Chemieunternehmen hat auch eine größere Delegation geschickt, am Vorabend hatte es angefangen zu regnen, so dass wir den Abend lesend im Auto beschlossen, bis batteriesparhalber das Licht ausging. Ein Zeichen. Das Zelt, ein Nallo 3, um das mal für Kenner zu erwähnen, inzwischen einsA abgespannt, wieder schön beregnet worden. Je straffer desto trommelt&apos;s. Ich las ein paar Seiten &quot;tomboy&quot; von Thomas Meinecke und amüsierte mich, habe aber seitdem trotzdem nicht mehr reingeschaut. F. gab sich &quot;Stasiland&quot; von Anna Funder, das ich an dieser Stelle noch einmal jedem empfehlen möchte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde Abend, es wurde Morgen, der zweite Tag. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom ersten Morgen kannte ich mich schon aus. Die Behindertendusche  war leider schon von Tina belegt, die kam mir entgegen, stöhnte über irgendwas, wie anstrengend alles war am Vortag (Ich so: &quot;???&quot;), das Wetter, die Gefahren... Sie verließ gerade den Waschraum, warf mir aber noch zu &quot;da hinten bin ich, mussnochwasholen&quot;. Schade. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die andere Dusche war frei, ich aber besorgt. Denn es ist nun einmal so, dass im Gebirge das Wasser mit besonderer Wucht zu Tale donnert. Weshalb es oft bei seinem Talsturz durch ein Kraftwerk, einen Stausee oder eine Campingplatzdusche geleitet werden muss, damit es im Tal nicht zu Überschwemmungen kommt. Wie sie den reißenden Carreratobel aber vor seinem Eintritt in den Duschkopf auf 50 Grad erhitzen? Wahrscheinlich durch Reibungsenergie. Es gibt einen Knopf, der so kräftig gedrückt werden will, dass das nur schwer von der Seite zu machen ist. Also davor stellen, Knopf drücken, und schon findet man sich im Duschvorhang an die gegenüberliegende Tür gepresst. Die Behindertendusche ist einzig breit genug, die Klamotten außer Reichweite des Tobel zu hängen. Während ich mich von der Tür löste und in einem kleinen Kreis mich an der Wand entlang unter den Duschkopf schob, fiel mir auch kein Hauptsatz zu diesem schönen Nebensatz ein. Der unergründliche Ratschluss des großen Platzwartes stellt das Wasser von Zeit zu Zeit automatisch ab. Dann schwingt kraftvoll der Duschvorhang zurück und kleidet den nackten Duscher in Blumen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich aus dem Schleudergang austrat, hing Tinas Kulturbeutel noch in der trockenen Behindertendusche. Es hatte sich mittlerweile eine kleine Schlage gebildet. Zwischen Dings 1 und Dings 2 sollten wir abgeholt werden, Bibi, Tina, F. und ich. Dings 1 war lang vorbei und Dings 2 soeben. &quot;Man bekommt aber auch wirklich zu wenig Informationen&quot;, maulte Tina uns in den Kaffee. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neoprenanzug, Neoprenschuhe, Paddeljacke mit &quot;Das-bringt-mich-um&quot;-Neoprenhalsbündchen, Neoprenspritzdecke, Schwimmweste, Helm, Boot, Paddel. Ich bilde ein Neopren-Kunststoff-Presspaket, aus dem lediglich Gesicht und Hände an die Sonne dürfen. Unsere Gruppe wurde zweigeteilt, wir vier bilden die Vereinigungsmenge aus &quot;die drei kleinen Dicken ohne Hals&quot; und &quot;die drei Lesben&quot;. Die blutjunge Paddellehrerin ist eine Augenweide, das immerhin. Dummerweise hat sie nicht vergessen, dass am Vortag die Vorstellungsrunde vergessen wurde, auf die wir nicht so versessen waren. Nun müssen F. und ich zugeben, dass wir eigentlich von Paddeln keine Ahnung haben und unser spezielles &quot;Thema, an dem wir arbeiten wollen&quot;, das Paddeln als solches ist. Bibi und Tina dagegen haben schon Kurse gemacht, Tina hat dabei allerdings ein Trauma erlitten, das sie nun aufarbeiten möchte. Mit erstickter Stimme schildert sie die Gefahren, denen sie durch verantwortungslose Paddellehrer und ihren Exfreund Kurti immer wieder ausgesetzt wurde. Gähn. Können wir dann mal los?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F. und ich kämpfen ein bisschen, gegen das Boot, gegen das Wasser, gegen das Paddel, gegen das Gelaber. Wir gehen die Sache sportlich an, aber das Boot honoriert das nicht. Bibi und Tina können schon alles und wissen auch, wie es heißt. Seilfähre zum Beispiel. F. dagegen fragt sich, warum sie immer gegen die Strömung fahren soll, obwohl man dabei nicht voran kommt. Und zwar nicht mal flussaufwärts voran. Diese Wildwasserfahrer fahren sowieso nicht flussaufwärts. Sie lassen sich eigentlich immer nur runtertreiben, steuern ein bisschen mit dem Paddel und gehen mit ihrem Becken spazieren. Wenn sie flussaufwärts müssen, tragen sie das Boot über Land und rutschen wieder runter. Runter ist dagegen ganz einfach, auch wenn man gegen die Strömung paddelt: Kleinen Fehler machen, und zack, wieder umgedreht und ab Richtung Wehr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemein: Wenn man dann doch mal genau das macht, was die Paddellehrerin sagt (lange ruhige Schläge, selig lächeln, Becken spazieren lassen), funktioniert es plötzlich. Und ist natürlich mal wieder überhaupt nicht anstrengend, was ist denn das für ein Sport? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum sind wir nach der Mittagspause wieder im Boot, ist schon wieder aussteigen: Feldenkrais, dieses Mal: Die Beckenuhr. Kenne ich aus dem Geburtsvorbereitungskurs. Wie wär&apos;s noch mit dem Beckenbodenaufzug vom Keller in den vierten Stock? Mit dem Becken auf viertel vor drei sitze ich dann wieder in meiner Wasserprothese, und wieder hat&apos;s genützt. Ja leckmichdoch. Wegen Überforderungsgefahr (&quot;zu viel Input&quot;) werden wir viel zu früh an Land geholt. F. und ich erquengeln uns noch eine weitere kleine Abfahrt, aber Tina muss wieder duschen. Und während in Villabajo noch die Boote aufgeladen werden, wird in Villariba schon geduscht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F. und ich möchten nun endlich Schnee sehen. Zum Klettern ist es zu bröselig, Fahrrad fahren später, suchen wir eine Seilbahn, die uns über die Baumgrenze bringt. Aber nein: Seilbahn Flims hatte schon die letzte Talfahrt. Fotografieren wir den Bahnhof Saigon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/sopran/523158713/&quot; title=&quot;Photo Sharing&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://farm1.static.flickr.com/196/523158713_dc2f545174.jpg&quot; width=&quot;375&quot; height=&quot;500&quot; alt=&quot;Bahnhof Saigon&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann: Stadtfein machen und mit dem Fahrrad zur Kanukursvereinigungsparty. Mist. Zu Spät. Tina bestellt sich gerade einen Kamillentee. &quot;...und jetzt haben wir das Weißbier da stehen&quot;, sagt sie zu Tina, &quot;sonst hätt ich noch überlegt, ob ich ein Glas Rotwein trinke&quot;. Das wird ein lustiger Abend werden hier am Ende der Tafel. Bei Bibi großes Augenverdrehen über Tina, wir irgendwie abgeschottet aber erfahren wenigstens, dass Bibi lesbisch ist, Tina nicht, und dann kommt auch schon der Nachtisch. Im Dunkeln mit Stirnlampe zurück, dankbares Erkennen, dass es auf dem Hinweg doch viel mehr bergauf als bergab gegangen war. Retour invers. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir träumen aufgeregt von morgen, denn morgen, morgen sollen wir das machen, was wir uns unter Wildwasserpaddeln vorstellen: Uns hurtig fünfzehn bis zwanzig Kilometer einen Fluss herunterfallen lassen. Ob es dazu kommt und warum nicht erfahren Sie an dieser Stelle, wenn es wieder heißt: Paddeln lernen mit Moshe, Bibi und Tina. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Ab Mittwoch Klagenfurt-TV!)</description>
    <dc:creator>sopran</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sopran.twoday.net/topics/Wasser+und+Boot&quot;&gt;Wasser und Boot&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 sopran</dc:rights>
    <dc:date>2007-06-24T21:15:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sopran.twoday.net/stories/3796329/">
    <title>Paddeln mit Moshe, Bibi und Tina, 1. Tag</title>
    <link>http://sopran.twoday.net/stories/3796329/</link>
    <description>Am Morgen die Wasserschüsseln vom Zeltdach geleert, aus der Schlucht dampfen die Wolken hoch und geben den Blick auf den &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Flimser_Bergsturz&quot;&gt;Flimser Bergsturz&lt;/a&gt; frei. Der ist erst ein paar tausend Jahre her, weshalb es immer noch munter weiter bröselt. Der Rhein hat sich erstaunlich schnell durch die &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Flimser_Bergsturz&quot;&gt;eine Million Einfamilienhäuser&lt;/a&gt; gegraben und bildet ein munteres Wildwassserflüsschen. Mal wilder, mal weniger, je nach Wasserstand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bibi und Tina aus Augsburg (Namen geändert, aber nicht entstellt) wohnen auch auf dem Campingplatz. Tina hat schon am ersten Morgen verschissen, als sie in unser qualifiziertes Campingplatzanmeldegespräch mit der Campingplatzwartin hereinplatzt und &quot;Verzeihung&quot; nach ihren Kühltaschenkühlaggregaten, &quot;diesen Elementen&quot; verlangt, die sie dem Platzwartskühlschrank anvertraut hatte. Bibi packen wir erstmal mit in den Topf &quot;Kühltaschenmemmen&quot; = wehleidig und mädchenhaft-schwierig, der Einfachheit halber. Schließlich teilen die beiden ein Zelt. Wenn auch, wie wir mutmaßen, nicht den Schlafsack, denn Tina wirkt wesentlich unterfickter als Bibi. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ziehe mich zum Frühstück aus, denn es wird heiß, und für den ersten Tag ist Entchenschule auf dem Baggersee angesetzt. Tatsächlich: Bibi und Tina sind auch dabei. Bibi ist Sotzpätt, aber eigentlich Sambatrommlerin, Tina spielt Pflöte im Orschester, wie wir erfahren. Sie haben Leihboote einer bestimmten Sorte verlangt, entscheiden sich dann aber doch für Leihboote einer anderen Sorte, und die Schüsseln werden von den freundlichen Kursleitern für nix aufgeladen-abgeladen-aufgeladen-abgeladen. F. und ich hatten angekreuzt, wir könnten schon mit einem Kajak geradeaus fahren, und sind deshalb in der Gruppe für gehobene Anfänger. F. hat das per Nachholen auf dem anderswoischen Waldsee erst ein paar Tage vor dem Kurs wahrgemacht und ist, bis sie ins Wasser fiel, eine längere Strecke wunderbar geradeaus gefahren. Mit einem sehr langen geraden Kajak. Für die Schweizer aber eher ein Idiotentest: Erst gegen Mittag verrät man uns, dass man mit den kurzen Wildwasserbooten überhaupt nicht geradeaus fahren kann. Die anderen wussten das schon. Ab da wird es einfacher. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Tüürsche maache, Böötsche fahre, Teilsche äässe&lt;/cite&gt;, das ist der rheinische Triathlon, das kenne ich von zu Hause. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Ich gehe Boot fahren&quot;, sagt der Schilehrer, &quot;das ist was ganz anders als Ich gehe paddeln.&quot; Irgendwas Entspanntes, Ganzheitliches nämlich. Nix Sportliches jedenfalls. Wir lernen Boot fahren nach &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Feldenkrais&quot;&gt;Moshe Feldenkrais&lt;/a&gt;. Sagt zwar erstmal keiner, aber nach drei Monaten wöchentlicher Einzelstunden bei der &lt;a href=&quot;http://mongoliere.twoday.net&quot;&gt;Mongolière&lt;/a&gt; nebenan merk ich sofort, was gespielt wird. Nach 39 Jahren als Brett fange ich jetzt sogar schon an, beim Gehen die Schultern mitzunehmen. Wo soll das noch hinführen? Die Trockenübungen an Land sind nur mitteltrocken, denn inzwischen hat es angefangen zu regnen. &quot;Spürt&apos;s dem mal nach, wenns ihr im Boot seids&quot;, sagt der österreichische Schilehrer. Erstmal aber Spüren an Land. Ich weiß schon, wie der Hase läuft: wenn ich den linken kleinen Zeh leicht nach außen drehe, geht die Bewegung bis ins recht Ohr oder so.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Freaks von der Stechpaddelfraktion, die auf dem selben See kanadierfahren üben, fahren einen schon mal über den Haufen, während man seinem Becken nachgeht, aber dafür habe ich Verständnis. Solche Kurse werden auch unter dem Namen &quot;Nicht immer nur im Kreis fahren&quot; angeboten. Das Wasser ist warm, das von unten und das von oben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schkilehrer tänzelt mit seinem Spielzeugboot übers Wasser, glücklich, beseelt, die kleinen Finger abgespreizt. &quot;Und während mein Becken auf dem Wasser spazieren geht, paddelt mein Paddel für mich.&quot; Ja, ist das nicht fantastisch? Die angedrohte Vorstellungsrunde, in der jeder mal so sagen soll, &quot;was sein spezielles Thema beim Paddeln ist, was er hier erreichen möchte&quot;, ist zum Glück ausgefallen. Mein Thema: Paddeln lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich komm ja vom Rudern, möchte ich hier kurz erwähnen, da sitzt man in sehr langen Booten aus Holz, die sehr geradeausfahren und immer schneller werden, je kräftiger und besser man rudert. Wenn man auf einen Stein fährt, ist das Boot kaputt. Die Wildwasserkajaks sind kurz, bunt und halten jeder Misshandlung stand. Wenn man drinsitzt, sieht man aus wie oberschenkelamputiert. Das Boot ist die Wasserausführung der Prothese. Stimmt natürlich nicht, man macht total viel mit den Beinen und dem Becken, aber bescheuert aussehen tut es trotzdem. Beine bleiben weiß. Die sind ja immer im Schatten unter der Spritzdecke. Hals bleibt auch weiß, wegen Neoprenkragen. Aber ich habe sowieso keinen Hals, deshalb ist&apos;s egal. Scheuert der Kragen halt direkt am Kinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil Tina jetzt schnellstens eine Dusche braucht, müssen sich alle ein bisschen beeilen, Treffzeit für morgen ausmachen, loslos. Bibi und Tina verpissen sich dann konsequenterweise vor dem Boote aufladen. Schließlich haben sie ja für den Kurs bezahlt oder was. Vielleicht muss man das als Kind schon lernen: Die Fahrt endet im Bootshaus, nicht am Ufer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bahnhof ist das Hanfbier aus dem Sortiment genommen, aber Calanda tut&apos;s auch. Dazu gibt es &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Capuns&quot;&gt;Capuns&lt;/a&gt;, was man hier isst, um für den langen harten Winter Fett und Kohlenhydrate zu bunkern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts tut weh, und müde bin ich auch nicht. Schade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hier geht&apos;s weiter: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://sopran.twoday.net/stories/3810173/&quot;&gt;Paddeln mit Moshe, Bibi und Tina, 2. Tag&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>sopran</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sopran.twoday.net/topics/Wasser+und+Boot&quot;&gt;Wasser und Boot&lt;/a&gt;</dc:subject>
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  <item rdf:about="http://sopran.twoday.net/stories/3763784/">
    <title>Vorratsbloggen I</title>
    <link>http://sopran.twoday.net/stories/3763784/</link>
    <description>Ich hoffe, dass ich mich inzwischen in Versam/Graubünden befinde. Wie das Wetter dort ist, erfahren Sie &lt;a href=&quot;http://www.meteoschweiz.ch/web/de/wetter/Detailprognose/lokalprognose.html?language=de&amp;plz=versam&amp;x=0&amp;y=0&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich suche noch jemanden, der am Sonntag den Tatort für mich erledigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt eine Urlaubspostkarte: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lieber Leser, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zum Abendessen waren wir schon in Versam, 9 Stunden für 1000 Kilometer, toll! Eigentlich hatte ich schlimmsten Pfingststau gefürchtet, aber nein: Die Schweiz ist fleißig und gut organisiert, alle arbeiten noch oder fahren mit der SBB, der Rhätischen Bahn, der Montreux-Berner-Oberland-Bahn, der Furka-Oberalp-Bahn oder der Brig-Visp-Zermatt Bahn und überlassen ihre teuren Autobahnen den Touristen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Campingplatz haben wir uns eine Thai-Suppe gekocht und trinken nun ein paar Flaschen gekühlten Bieres vom Campingplatz-Kiosk (Appenzeller Hanfbier). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgen dürfen wir zum ersten Mal Paddeln. Ich melde mich wieder.</description>
    <dc:creator>sopran</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sopran.twoday.net/topics/Wasser+und+Boot&quot;&gt;Wasser und Boot&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 sopran</dc:rights>
    <dc:date>2007-05-25T18:15:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sopran.twoday.net/stories/3754209/">
    <title>Ich fahre zu Pocktern in die Schweiz, vermute aber, dass in Versam/Rheinschlucht...</title>
    <link>http://sopran.twoday.net/stories/3754209/</link>
    <description>Ich fahre zu Pocktern in die Schweiz, vermute aber, dass in Versam/Rheinschlucht keine Blogleser anzutreffen sind. Zürich streife ich nur, sonst könnte ich vielleicht mit &lt;a href=&quot;http://www.zueri-berlin.blogspot.com/&quot;&gt;Sarah&lt;/a&gt; einen Kaffee trinken. Wohl auch kein Bloggen aus Versam. Oder hat die Schweiz schon flächendeckend W-Lan? Kann man am Grenzübertritt eine Vignette für das Notebook kaufen?</description>
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    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sopran.twoday.net/topics/Wasser+und+Boot&quot;&gt;Wasser und Boot&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2007-05-22T08:08:00Z</dc:date>
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