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Hier gilt ganz normales Urheberrecht. Alle von mir erstellten Texte und Bilder sind mein geistiges Eigentum. Wer sich daran vergreift, ohne vorher gefragt und "Ja" zur Antwort bekommen zu haben, bekommt Haue oder Sonstwas. Also: Nicht abschreiben, nicht copypasten. Gerne nichtkommerziell zitieren und verlinken. Im Zweifel einfach fragen. sopran (at) gmx.net Mit Kommentaren verfahre ich selbstherrlich. Die allerallermeisten sind willkommen.

Tatort

Sonntag, 10. Februar 2008

Tatort: Roter Tod (HR)

Frau Dr. läuft statt “Sie müssen sofort in den OP” fast vor den Krankenwagen. Gleich wird sie tot sein, aber auf dem Weg nach draußen kam ihr ein Bursche mit einer “Global Plasma”-Kiste entgegen. Scherbe im Handballen blutet wie Sau, fragen Sie mich mal, aber taffes UFo Hansaplast drauf und ab zum Tatort. Bisher noch Fundort. Kommissarin schneidet sich in die Hand, Ärztin die Pulsadern durch. Letztes Mal: Kommissarin UFo macht Diät, Opfer stirbt wegen Diätpillen.

Ich habe in die Vorschau geschaut, was mit Plasma und HIV, eine Geschichte von vor 20 bis 30 Jahren.

20:25 Uhr, die Tote heißt Frau Doktor Wegener. Beliebter Name für wieder verschwindende Seriendarsteller. Dr. Wegener. Frau Folkerts hat sich dir Minipli vom letzten Mal wieder abschneiden lassen. Die Tote hat vorher den Chef geohrfeigt. Ein Patient, den sie operiert hat, sei mit HIV infiziert worden, sagt man.

Besuch beim Chef: Blondgefärbte Frau macht auf. Die Registraturschränke von Manufactum. Koppers singt Leoncavalli, der segelohrige Cellist von Frau Professor begleitet ihn. Gar nicht so schlecht. Mann: Reiterhof. Frau: Cellist. So hat jeder seins.

20:30 Uhr. Wir kennen nun Prof. Dr. Scheff, seine Frau (beide verdächtig), die dickliche Kollegin aus dem Krankenhaus und die türkische Auszubildende (Ärztin? Schwester?). Die Ärztin ritt das Pferd vom Chef. Und wen ritt dann der Chef?

Enzo heißt der Infizierte. Arbeitete im Italia-Import. Süße rotgelockte Ex-Freundin sitzt noch an der Kasse. Tiziana, whow.

Beim Boxclub kriegt Koppers eins aufs Auge, Enzos Kumpel hat den Sandsack verpasst. Gute Szene: Kumpel verhaften, “den kriegen Sie wieder, wenn Enzo auftaucht”, paar Minuten vorm Boxclub am Hafen stehen, taucht Enzo mit dem Taxi auf.

20:40 Uhr. Enzo und Tiziana. Auch verdächtig.

Die Stadtansichten, Fahrten über Brücken etc. alle Digitales Video, der Rest normal. Seltsame Frau besucht Kind Jana (6) auf dem Friedhof und geht dann zur AIDS-Gala. Rotes Schleifchen schmeißt sie weg. Hochverdächtig natürlich die Frau, auch wenn erst um 20:45 Uhr aufgetaucht. Frau Chefarzt wird auftreten mit ihrem Cellisten. Der Cellist übrigens ist trotz Milchgesicht schon Inhaber von Global Plasma, die das infizierte Blut geliefert haben müssen.

(Ich erkläre mal kurz den Blutskandal von ca. 1985. An der Bonner Uni-Klinik beschiss ein Oberarzt die Kostenträger um viele Millionen Mark, indem er für die teure Bluter-Therapie (Plasma reinpumpen ohne Ende) das billige Russenplasma (oder was auch immer) einkaufte, aber das teure europäische Plasma (sorgfältig herkunftsüberprüft) abrechnete. Die Folge waren unter anderem etliche HIV-Infektionen bei den therapierten Blutern. Es war in der Anfangszeit von AIDS. Sehr kundig dazu der Krimi von Wolfgang Kaes “...” Titel schaue ich später nach.)

Die Friedhofsfrau wirft einen roten Farbbeutel auf den Cellisten. Bestimmt zu Recht. Sie lässt sich von Enzo kutschieren. Die war's übrigens nicht, die hat nur einen Hals auf Global Pharma. Ihr Kind ist ja schon drei Jahre tot.

UFo ist seit dem letzten Mal in Würde gealtert, das steht ihr gut. Der Enzo hat ihr auf die Handballenwunde geblutet mit seinem AIDS. Anlässlich Verfolgungsjagd.

Die haben dieses Mal ein paar misslungene Szenen dringelassen, waren wohl zu faul, die zu wiederholen. Ein Türschild fällt drei mal runter, UFo verschlucht sich fast an einer Pflasterfolie usw.

Die Farbbeutelfrau ist Anwältin. Enzos Anwältin. Eh total unlogisch, dass die Ärztin schuld sein soll. Die soll dem Enzo kurz vor ihrem Tod per Telefon gesagt haben, sie habe einen Beweis dafür, dass er eine infizierte Blutkonserve bekommen hat. “Die Dame erscheint mir reichlich übermotiviert”, meint Koppers, aber die wissen ja auch nichts von dem Kind auf dem Friedhof.

Fast hätten wir es uns schon gedacht. Anwältins Tochter mit drei bei einer Operation infiziert. Jetzt weiß es auch Lena Odenthal. Schön nebeneinander stehen gerade die Ikea-Papier-Milchflaschenlampe in der Kommisars-Weg Flur und die Ikea-Papier-Milchflaschenlampe in meinem anderswoischen Wohnzimmer.

Prof. Dr. Merheim immer noch mein zweitliebster Verdächtiger nach seiner Ehefrau, gleichauf mit dem Cellobubi. War ja immer die Ehefrau. Motiv: Eifersucht. Schlussszene: Heulendes Blondchen jault “sie wollte alles kaputtmachen”. Interessant noch die wirklich aufwendige Narbe am Arm der Frau Merheim, die ihre Pianistenkarriere damals beendet haben muss. Plasmabubi wollte bei Celloprobe damals schon plaudern, aber die Kommissare waren ja nicht daran interessiert zu erfahren, woher diese Narbe kommt. Ehefrau und Cellobubi geben sich gegenseitig das Alibi für die Tatzeit. Nanana.

Odenthal inzwischen durchgedreht, lässt sich von ihrem Lieblingsverdächtigen Enzo in die Wildnis fahren und will dann mit ihm abrechnen, sie glaubt ja nun, er habe sie bei der Blutnummer neulich infiziert. "Zeigen Sie mir die Stelle, an der Sie Frau Wegener attackiert haben". Und wie der Zufall will, findet UFO dabei das kleine Liebesnest von Frau Dr. Wegener und ihrem Chef Herrn Merheim. Meine Rede. Wer mit der jungen Ärztin ausreitet und seiner Frau einen Cellistin besorgt.

Nun auch noch Geld, Geld ja auch immer gerne genommen. Merheim hatte den Reiterhof geerbt, eine Million Schulden. Frau war vom Pferd gefallen, "Morena", ein Hochzeitsgeschenk, wahrscheinlich das Tier, auf dem dann nachher Dr. Wegener immer so schön geritten ist. "Er hat sie entlassen und ich gebe dem Hof eine zweite Chance, das war der Deal".

21:20 Uhr, ich muss zugeben, dass es für Frau Merheim als Täterin noch etwas früh ist. Wer um 21.20 Uhr höchst verdächtig ist, ist fein raus. Außerdem alle viel zu fette Motive. Geld, Eifersucht, enttäuschte Liebe, Rache. Aber gibt es überhaupt andere Motive? Nein. Liebe, Eitelkeit, Geld, Rache. Fertig.

Leider haben wir Tiziana lange nicht mehr gesehen. Etwa eine Stunde lang.

Tolle Anwältin, “gemäß § blablabla mangels hinreichendem Tatverdacht” eingestellt. Also, wenn sie's nicht weiß... Gegen wen jetzt noch gleich die Anzeige? Die Ärztin? Dann hätten sie eingestellt, weil gegen Tote nicht ermittelt wird. Gegen Merheim? Cosmo Plasma? Krankenhaus?

Ah, Tiziana wieder da. Enzo geht sie besuchen. Alles wieder gut? Nein. “Ich kann das nicht” - doch, sie kann. Wenigstens schon mal küssen. Oder nicht oder doch oder nicht oder... Zeit für einen vergeblichen Suizidversuch, dann könnte Lena ihn retten. Lena müsste mal wieder retten, wie in jeder Folge.

“Doktor House scharrt schon mit den Hufen”, bemerkt meine Sofanachbarin. Wir müssen nur noch drei Folgen, dann haben wir die erste Staffel durch. Das macht die reizarme Umgebung hier in Anderswo.

DNA am Kissenbezug, mit dem Dr. Wegener erstickt wurde. Prüfungsreihenfolge (Vorschlag):

Dr. Merheim
Frau Merheim
Cellobubi Bendler
Enzo
Anwältin

Dann ist das doch schnell vorbei. Schneller als die 13 Minuten, die wir noch haben, bevor Dr. House sein segensreiches lebenrettendes Tun hier wieder aufnimmt. Bis dahin weiterer Infizierversuch von Enzo, dieses Mal an Merheim. Wenn man blutet, dann reicht doch nicht ein bisschen Blutsbrüderschaft spielen, das Aids blutet doch ratz fatz wieder raus.

Wenn UFo jetzt nicht schon wieder jemanden retten müsste (nur: wen?), dann könnten wir hier schnell fertig sein. Ah, den nun mehr höchst höchst Hoechst verdächtigen Bendlerbubi, nämlich vor Enzo. Neue Waffe: Eisenstange. Innenaufnahmen Cosmoplasma: Digitales Video. Aber nur kurz. Dann wieder richtig.
Warum ist UFo so sauer auf Koppers? Nur weil der am Anfang die Milchflasche kaputtgemacht hat und sie sich geschnitten und deshalb Enzo ihr auf die Wunde bluten konnte? Condicio sine qua non. Die Glasindustrie ist schuld.

Sonntag, 3. Februar 2008

Polizeiruf: Geliebter Mörder (rbb)

12-jähriges Mädchen verschwunden, ach, ich weiß nicht, ob ich das haben will. Bisher ist aber nur der Hund tot. Die blonde Mutter habe ich schon öfter so gesehen. Liebling Kreuzbergs Assistentin Anja Franke (Miss Damenbart) ist die SpuSi.

Wie es der Zufall will, hat hier gerade ein ehemaliger Mädchenmörder Ausgang aus der Psychiatrie. Der Klinikpsychiater redet den selben Kram wie der Klinikpsychiater am vorigen Sonntag im Tatort Köln. Und auch hier: Kommissarin misstrauisch. Hauptsache keine Kinder mehr überfallen usw.

Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich das jetzt sehen will. Selber mit Töchtern im besten Opferalter beglückt, letzte Woche auch schon ehemaliger Kinderschänder.

“Es ist was passiert, und jetzt rate mal, wen sie verdächtigen”, sagt die schnippische Verlobte. Der Mann hat gerade einen Job bekommen, und jetzt: Alles hin. Die Verlobte ist Schwester Stefanie, das Original. Oder ein Klon davon. Heilpraktikerin. Martha heißt sie, man hat sich über einen Kontaktanzeige kennengelernt.

Beim Verdächtigen angeblich “tote Hose”, nimmt Hormonblocker.

20:27 Uhr. Fund.

Es taucht auf: Der Lebensgefährte der Mutter. Als solcher natürlich hochverdächtig.

Also: Der war's, jetzt wird noch ein wenig vorurteilsvoll herumverdächtigt (Herz) und vorurteilsfrei gegengehalten (Miss Damenbart), und am Ende war's soch der brätige Stiefvater. Dazwischen aus denselben nicht nachvollziehbaren dramaturgischen Gründen wie in Köln: Großelterwerden der ermittelnden Kommissarin, persönliche Betroffenheit macht blind blabla.

Ich schalt dann ab. Macht ohne mich weiter. Gerne in den Kommentaren.

(Stattdessen die ersten drei Folgen Dr. House gesehen. Bestimmt war alles ganz anders, oder?)

Sonntag, 27. Januar 2008

Tatort: Verdammt (WDR)

Kinderschänder ist entlassen worden, als er in die Neubausiedlung zieht, hängen da schon überall Steckbriefe, die vor ihm warnen.

Vorhersage: Die Kampagne wurde von jemandem angezettelt, der selber Dreck am Stecken hat. Der Kinderschänder ist nachher tot, war aber unschuldig. Aber es ist ja erst 20:26 Uhr, ich muss mich also noch nicht festlegen.

Paul Keller, der Entlassene, liegt im Müllcontainer. Frage: Wann werden die ehemaligen Neubausiedlungen zu Altbausiedlungen? Schenk identifiziert sich wieder voll mit dem Mörder. “Du hast eben keine Kinder”, sagt er zu Ballauf. Und, anders als Schenk, auch keine Enkel (Marie, inzwischen etwa eineinhalb). Kameraführung wie bei mir, viel wacklige Handkamera. Aber Video, nicht 35mm wie bei Dogmas.

20:36 Uhr Drei Verdächtige, war aber keiner davon. Der Nachbar, der ihm in den ersten fünf Minuten die Nase gebrochen hat, der Halbbruder und der Stiefvater. Vier, eine Mutter gibt es auch. Aber da tauchen bestimmt noch bessere auf.

Opfer war damals der kleine Kevin Maiwald: Tot im Müllcontainer. Kevins aufgepasst, als Kevin lebt man gefährlich bzw. nicht lange. Vater Maiwald, ist jetzt Antikinderschänderaktivist und für die Plakataktion zuständig. Er hat Blut an der Hose, deshalb muss er die Hose rausrücken. Das Blut ist von Keller, aber das gibt Maiwald auch gleich zu. Hätte ihm eine gelangt, dann Nase wieder losgeblutet. Auf Maiwalds Hose? Maiwald ist oder war Anwalt. Anwalt immer prima Bösewichte. Bekanntlich. Sollte nicht der Mörder aus einem anderen Milieu stammen als das Opfer? Familienangelegenheiten bieten doch wenig Spannung.

Hach, sage ich doch: Bademeister immer pädophil. Warum wird man sonst Bademeister im Tatort, wenn nicht, um immer ungestört zu glotzen?

Huch! Der Psychiater glotzte gerade noch im Schwimmbad ein bezopftes Kind zusammen mit dem Bademeister und erteilt jetzt den Polizisten Auskunft. Er hat den Keller vorzeitig freibegutachtet.

Guter Artikel in der ZEIT zum Thema: Therapieprogramm für Pädophile in der Charité

Ich habe gerade den Zug verpasst, weil der Bademeisterbubi, der Halbbruder und der Informant insgesamt zwei Personen sind, sich aber einen Bubibart teilen müssen, wohl weil die Fernsehgebühren zu niedrig sind. Der Bruder hat eine Freundin, die einen Sohn hat, der die Holzlok hat, die der nun Tote gebastelt hat im Knast, Lok, Kind im Waschsalon, in dem die Freundin arbeitet.

Aha, und Kinderschänder "Manfred Krüger" teilt sich eine Perücke mit dem Psychiater, der überhaupt nicht im Schwimmbad war. Wenn ich mal aufmerksam zuschauen würde statt gleichzeitig zu bloggen und mit Anderswo über den Tatort zu chatten, könnte ich die Leute wahrscheinlich auch unterscheiden.

Also:
Bademeister-Milchbubi = Informant, Manfred Krüger dreht mit sich und der 7-jährigen Lisa ("Lisa liebt mich, das können Sie sehen?") Pornos mit Kindern: "Lolitas Erwachen 3". Ein Pädophiler der Sorte "Kinder brauchen Liebe".
Schenk schießt gleich auf Babysitter. EIN MANN??!!
Der Interessenverband "Kinder brauchen Liebe" der Pädophilen in Deutschland wird schärfstens protestieren gegen diese Tatortfolge.
So. Und nun. Damals hat ein Jugendlicher bei dem toten Keller gewohnt. Tom irgendwas. Und wo ist der? Keller hatte, wie erwartet, damals alles abgestritten. Sag ich doch, der war's nicht. Und umgebracht wurde er von dem, der's war. Zum Beispiel seinem Halbbruder. "Tom", das ist Daniel, der Bademeister und Informant von Maiwalds Verein. Daniel Günther. Maiwald kümmert sich wie ein Vater um Daniel, seit Kevin tot ist. Vielleicht war Keller es damals doch. Oder der junge Daniel, aber Kinder als Mörder, bitte nicht. Anfangs gefiel mir das, man macht es sich ja nicht leicht als Tatorterfinder, wenn man das Kind den Mörder sein lässt. Aber ach. Zwei drei mal reicht. Oder doch leicht, denn dann muss niemand bestraft werden.
"Seepferdchengruppe", harhar, dafür wird man Bademeister. "Jenny, ich liebe Dich". Aber die reagiert spröde, die hübsche Bademeisterin. So, genau, Zeit, den Lokomotiven-Bruder-Eltern-Strang wieder aufzunehmen.

21:32 Uhr, Aussage Daniel in der Wohnung. Die grüngrüngrüne Blümchentapete im Flur ist ein Traum, als meine Eltern 1974 die Tapeten für das neue Haus aussuchten, wollte ich genau so eine für mein Zimmer haben, aber ich bekam die gelborangegelbelbe Blümchentapete. Die grüngrüngrüne bekam mein Bruder. Maiwald hat kein Alibi? Sagt Daniel, möglicherweise interessengeleitet.

Und jetzt soll es Martin gewesen sein, der Bruder? Weil der fürchtete, dass sich der Bruder an seinem Sohn vergreift? Das ist mir doch ein bisschen schlicht. Hilfloses falsches Geständnis der Mutter, "das Messer liegt in der Garage". 21.40 Uhr, KEHRET UM! Nein, sie lassen es ihn sein. Pffff. Der erste, der in dem Tatort aufkreuzt, ist dann auch gleich der Mörder.

Falsche Geständnisse von Eltern als verzögerndes Element sind durch, das war Tatort 1.0. Weg damit.
HA! Ist ja Wahl, habe ich gar nicht zu spät eingeschaltet, nun kehren sie doch um, die Guten: Danielbubi hat den kleinen Kevin damals aus Eifersucht ermordet. Das damalige Kind (13, nicht strafmündig) war der Mörder.

Sonntag, 13. Januar 2008

Polizeiruf: Kellers Kind

Bad Homburg, Jan Georg Kremp, ich verweise auf “Die Mutter von Monte Carlo“, geile Scheiße.

Wie war das jetzt mit dem Sorgerechtsprozess? Ungewöhnlich. Mutter habe den Sorgerechtsprozess wegen “unregelmäßiger Arbeitszeiten” verloren. Wo gibt es denn sowas?

Reges Kindersterben heute in Bad Homburg. Zuerst Kellers ungeborenes Kind.

Hah! Das ist doch der vom Bestattungsunternehmen... schaue nachher nach. Ah. Pietät Teske, Schulfreund von Keller glaube ich. Keller, erinnere ich mich, kam irgendwann aus Berlin heim nach Bad Homburg, wo sein Vater etwas zu lange tot am Küchentisch gesessen hatte um noch apetittlich zu sein. Wir hatten abgeschaltet und uns statt dessen den konservierten Münstertatort angesehen. Ein Fehler bestimmt.

20:43 Uhr, was bisher geschah. Kellers Freundin Sophie hat eine Fehl- oder Totgeburt. Martin Feifel, Bildhauer größerer Skulpturen, geht mit seiner Pissnelke von Freundin zum AC/SC-Konzert, Babysitter Mona soll auf Klein-Jonathan (fünf, blond) aufpassen. Stellt “aus Aberglaube” die Alarmanlage ab. Schaltet dann Tatort ein. Wenig später liegt sie mit Loch im Kopf lebendig im Wohnzimmer, Kind ist weg. Es gab einen ähnlichen Fall irgendwo, fünfjähriger blonder Junge zerfleischt im Wald gefunden. Ein Werwolf, meine Norbert, der dicke Polizist.

Die Mutter des Kindes (Sorgerechtsprozess verloren) macht sich nicht so richtig Sorgen um den Jungen. Pissnelke wünscht sich ein Kind von ihm, interessiert sich aber nicht die Bohne für klein-Jonathan.

Verdächtig: Alle natürlich.
Bildhauer Klink
Pissnelke Aglaja
Babysitter Mona
Monas Bruder (schlachtet Fische, sein Hund heißt Wolf)
Jonathans Mutter

Klink und Pissnelke haben Alibi (waren im Konzert)
Mona mag Jungen, braucht aber Geld.
Bruder? Motiv: Braucht Geld
Mutter? Motiv: Will Kind

Inzwischen wurde der blutverschmierte Schlafanzug des Jungen gefunden, aber das Blut stammt von seinem weißen Kaninchen.

“Die Treffen sich in Clubs und chatten im Netz”, sagt der dicke Polizist beim Boxen über “Leute, die sich für Werwölfe halten”.

Der italienische Oberkellner in Sophies Restaurant sieht im Keller sein Hochzeitsvideo in Endlosschleife. Die Alte ist weg. Herrlich: Keller singt “Am Meer”, begleitet sich selbst am Örgelchen. Sophie hat ein Restaurant und schickt ihren frisch verlassenen Oberkellner zu seiner “Mamma”. Sophie schickt ihn zu seiner “Mamma”.

Aglaja bringt irgendwas bei Mona vorbei und sieht den Bruder beim Füttern des Hundes. Dann erzählt sie ihrem Feifel, er habe ihn mit einem “weißen Kaninchen” gefüttert. Das war aber gar nicht weiß. Der Bruder vermöbelt die Schwester und steckt sie zum Hund in den Zwinger. “Ich hab dem nichts gesagt”, Kreisch Kreisch. Dann taucht Feifel auf. Cut. Mona stört Keller und Sophie bei der Zigarette danach. Dann ziehen sie den Bruder (in Wathose und kariertem Hemd) aus dem Teich. Abschiedsbrief, Gewehr. Klink hat was am Arm, seine Felljacke dagelassen, und im Abschiedsbrief sind allzuplumpe Fehler.

21:08 Uhr
Die Mutter von Mona und dem toten Fischmann schüttet ein wenig Schnapps hinunter. “Kinder können einem das ganze Leben versauen“. Mona kellnert nun in Sophies Lokal. Aglaja hat Louis Herzberg (so heißt der Fischer) porträtiert. Guter Typ, findet sie, “wild, ungehobelt, geile Fresse“.

---
Die Hormonfrau, Aglaja mit dem Kinderwunsch, hat Dreck am Stecken, klare Sache. Hat den Klink auf Louis gehetzt. Trotzdem verheiße ich jetzt, 21:13 Uhr, dass es Mona Herzberg war. Kind und Bruder. Mindestens Bruder.

Davids Mörder gesteht derweil in Offenbach, auch den kleinen Jonathan aufgegessen zu haben.

a) wer's glaubt (viel zu früh)
b) aber Louis Herzberg hat der bestimmt nicht versenkt.

21:19 Uhr Sachichdoch. Der Irre aus Offenbach war's nicht.

Mona übrigens glaubt, keine eigenen Kinder bekommen zu können und hat auch überhaupt keinen Mann. Vielleicht steckt sie mit der Mutter unter einer Decke. Komplott.

Schlimmer Fauxpas: Erzählter Traum von toten Babys (Sophie), erzählter Traum von Abgrund, an dem Jonathan hängt (Mona): Er gibt mir einen Stoß und ich falle. Voll symbolisch, was hat das Kind falsch gemacht?

Jonathan übrigens ist immer mal wieder zu sehen, und das rotte Ambiente sowie das Salatbesteck, mit dem er gerade (21:19) Uhr versucht, sich zu befreien spricht schon sehr für den runtergewirtschafteten Forellenhof.

(Die Sache mit dieser Laura, die sagt, sie sei Kellers Frau und ihn in ihre Suite lockt, verstehe ich nicht und finde sie auch völlig überflüssig.)

21:37 Uhr, und schon hat Keller die zwei gefunden. Mona mit dem Kind am Abgrund, "ich springe", jetzt also noch 5 Minuten schwülstiges Auf-sie-Einreden kellerseits, dann Happy End und fertig. Ich schau schon mal, was gleich im Zweiten kommt. Auflösung: Mona hat Louis reingelassen, der wollte ein paar Sachen mitnehmen, dann tauchte der Junge mit dem weißen Kaninchen auf (Alice), nahm er ihn mit, und Mona hat dann übernommen: Hund und Bruder abgeknallt.

Die scheiß Steinbruch-Szene (Keller rettet Kind, Mörderin richtet sich wie immer selbst, die feige Sau) hätten sie sich sparen können.

Sonntag, 6. Januar 2008

Tatort: Kormorankacke (Bodensee-TV)

Ich habe nicht gesehen, weil ich Eva Mattes als Klara Blum nicht länger als fünf Minuten ertrage.

Will jemand in die Kommentare kommentieren?

Sonntag, 30. Dezember 2007

Tatort: FETTkiller (SWF)

Dä is doherinne rumebursselt wieäne Gräschdästdammi.

Anfangszene: Lena Odenthal, Koppers und ein Paar essen zu Abend, aus den Gesprächsfetzen zwischen Musik und der noch lebenden Leiche (Nasenspray, Pizzapackung, Telefon, Rotwein): UFo fastet. Wenig später ist Harald Stauß (Strauß?) tot, mit dem Auto von der schnurgeraden Straße abgekommen. Offenbar schon vorher tot, siehe oben. Wohnung des Journalisten ist aufgebrochen, Notebook fehlt.

Bisher zumindest gute Bilder. Die Türspionperspektive, nicht neu. Rufus Beck als Journalistenchef (Ressortleiter?) aus der Hinter-dem-Chefsessel-Perspektive. UFo hat also heute eine blöde Dauerwelle. Das magere Model (Freundin des Toten vielleicht) findet das Ufo “sehr fotogen” und fällt bei der Todesnachricht in Ohnmacht. Unterzuckerung.

Soso. “Sensationeller Fettkiller”,

“Das klingt jetzt sehr nach Spekulation und Räuberpistole” - die Chemietante in dem schönen großen Büro mit den USM-Haller-Schränken und den afrikanischen Stehrumchen gefällt mir als Mörderin ganz gut. Leiterin Entwicklungsabteilung Fettkiller. Der jüngere Assistent auch nicht schlecht.

20:36 Uhr. Brauchen wir eigentlich einen Mörder? Herr Strauß, der umtriebige Freelancer, starb an Nasenspray und den Fettkillertabletten: Herzinfarkt am Steuer. Woher die Pillen kamen, wissen wir ja schon, nur: Wer hat sie ihm gegeben, möglichst nebst der Formel, die auch bei ihm herumlag. Das polnische Model dreht langsam durch mangels Job, frisst Schokolade und macht die Wohnungstür in Spitzenwäsche plus Wollsocken auf. Der Beamte von BFArm frisst Austern zu mittag. Frl. Pawlack Negerküsse (Achtung: Volksverhetzung) und vergisst zu kotzen, stattdessen: Pillen.

Der Beamte sieht “keine Probleme” bei der Zulassung des Fettkillers, dazu passt es, dass er sich ein paar Dutzend Austern leisten kann.

Ufo stört heute kaum, ist auch meistens von Austernetageren und ähnlichem Dekor verdeckt.

20:40 Uhr, verdächtig: Alle

Dr. Neumann, der Laborleiter (indiskret)
Dr. Entwicklungsleiterin (angepisst)
Der BFArm-Beamte (bestochen)
Magermodel Kristina Pawlack (durchgeknallt)

plus.
Rufus Beck alias Johannes Anders (Schreiberling)

Hihi. “Sie rieschen gut, welsches Parföh nähmen Sie?”, kleine dünne Pawlack baggert Frau Kommissarin heftig an. “Wir können doch Du zueinander sagen”. Jetzt zieht sie sich aus für Lena, tststs. Oh. Rechts ist viel kleiner als links, und sie schielen.

“Oh schön”, sagt F. neben mir, “Sendung mit der Maus” - wirklich prima Bilder heute. “Wie werden eigentlich Pillen hergestellt?”

plus.
Heike, die pummelige attraktive Freundin von Kristina (früher war man gemeinsam pummelig)


Das ist wie von mir gefürchtet zwar wirklich ein bisschen gutmenschig (hej, dick oder dünn, wichtig ist, dass du dich annimmst oder so), aber trotzdem gut. Gute Bilder, wenig Spannung, Ufo guter Text, sie muss kaum spielen, die anderen spielen so um sie herum, das genügt. Da fällt ihre Holzigkeit nicht so negativ auf, macht man die Holzigkeit einfach zur Rolle.

Frau Doktor Kehl ist Nobelpreisträgertochter. Sie möchte ein Mittel gegen Malaria erfinden und braucht dafür das Geld aus den Fettpillen. Sie hat einen Kronleuchter und ein Cello. Rufus Beck ist ein falscher Hund. Er wickelt das bekloppte Magermodel ein, im Café der hübschen dicken Freundin bei Frankfurter Kranz.

Ohoh, Ufo versucht schauzuspielen, sagt der Frau Dr. mal die Meinung. Wenn Sie... dann kann Sie kein Dings der Welt ... vor mir schützen. Ohoho. Mistigste Stelle bisher.

Frau Doktor Kehl wird auf unbestimmte Zeit beurlaubt, da stehen vier Männer mit verschränkten Armen in ihrem Büro.
“...volle Verantwortung für die derzeitige Situation.”
“Haben wir denn eine ... Situation?”

Ha! Dr. Neumann! Vertretung! Klassischer Fall von “Bock zum Gärtner”. Stück Scheiße, genau. Und die blonde Kriegerin geht mit dem Massai-Speer auf ihn los. Zu Recht natürlich. Sowieso super. Meinetwegen kann die auch die Mörderin sein. Lieblingsmörderin.

21:24 Uhr verdichtet sich, dass es die bekloppte Kristina Pawlack war. Denn die hätte ja keine Pillen mehr bekommen, wenn die Nebenwirkungen des Mittels bekannt geworden wären. Also entweder dicker werden oder keine Negerküsse mehr fressen, oder wieder kotzen, alles unangenehm für sie. "Hast Du zugenommen? Steht dir gut!" sagte der Fotograf eben. Kristina: Fassungslos.

Lena Odenthals Weg:

Frau Dr. Kehl passt zu Dr. Neumann, der zu Johannes Anders, Lena immer hinterher. Aber noch nicht da, denn Anders bedroht gerade die Kleine, ihr Harald Straußens Daten zu geben. Den USB-Stick hat aber schon die Polizei.

Und Anders löscht eine Festplatte. Da es aber erst 21:29 Uhr ist, war er es nicht. WER WAR AN HARALDS NASENSPRAY?

Der Harald, das war ein Guter, der holte sich Rat bei Kristinas Freundin Heike, weiß Lena nun aus den Mails. Die war nämlich wie gesagt. Keine Pillen mehr. Im City-Hotel in Speyer traf sie Strauß, dabei die Nasenspraynummer. Kristinababy hat aber gerade eine Handvoll Fettkillerpillen mit Wodka runtergespült, sich dann, statt in ihrem bekloppten Bad zu verenden, effektvoll angezogen (rot) und tapert nun durch dings Ludwigshafen.

OhohOH, roter Mantel auf schwarzweißer Industrieanlage, fuck Teilentsättigung, rote Ballerinas, fuck Ballerinas, und man darf doch da nicht einfach rumlatschen, bemerkt F. zu Recht. UFo wieder retten, immer muss sie retten am Ende, können diese Tatorten nicht einfach mal zügig zuende gebracht werden, wenn ICH weiß, wer's war?

Lena kann sie nicht halten, oh nein: Zu fett! Aber dann: Koppers natürlich. Wer Pizza con tutto isst. Kitschkitschkitsch. Letzter Satz vor dem Überleben: "Vielleicht hätte ich Sie früher kennen lernen sollen."

Sonntag, 23. Dezember 2007

Tatort: Wem Ehre gebührt (NDR)

sopran
20:21
ist ja schon 20 nach! auf zum Tatort!

F.
20:22
ich gucke für Dich schon mit

sopran
20:22
schon was passiert?
20:23
Frau Lindholm im Innendienst?

F.
20:23
schwanger. deshalb
20:23
ist auch sichtlich gut gelaunt

sopran
20:23
bleib dran, ich muss popo abputzen

F.
20:23
jaja

sopran
20:24
ist das die zweite leiche?
F.
20:24
erste, hat L mit dem Auto fast angefahren tags zuvor

sopran
20:25
der junge mann? Bruder? Ehemann?

F.
20:26
?

sopran
20:27
Der da links.
20:27
Aha, Ehemann

F.
20:27
Mann
20:27
Ehe

sopran
20:28
Afife wollte abhauen. Koffer gepackt und dann aufgehängt.
20:29
Bisschen übertrieben, dass sie so keucht, die ist doch erst im sechsten Monat oder so. da ist man topfit

F.
20:29
ja 5. Monat

sopran
20:30
Wieso duzt sie die Schwester? Die ist doch mindestens 15

F.
20:31
ja, Schulkind, wohl deswegen
20:31
Scout
20:31
Ranzen

sopran
20:32
Zähneputzen jetzt!
20:33
(Ach nein, das muss ich ja rufen.)

sopran
20:37
Hihi “Lass mich doch einfach in Ruhe fett werden“ - Charlotte hat keine Lust auf Geburtsvorbereitungskurs.
20:37
Wenn sie so schlecht gelaunt ist, gefällt sie mir ganz gut.

F.
20:38
die tut mir echt leid auf dem Arschposten

sopran
20:44
NEIN, “Hand auf den Beckenboden Ihrer Partnerin legen” - NIEMALS.
20:45
Erstens.
20:46
Und zweitens: Da kommt man doch nicht mal mit der Faust dran.

F.
20:48
wer issn der Vater von ihrem Kind?

sopran
20:48
ach, irgendso ein urlaubsflirt
20:48
Hihi: “Versuch's und du bist tot” - Martin ist doch eine Pfeife.
20:57
Selda ist viel frommer als ihre Familie, oder wie soll ich das verstehen?
20:57
bekehrt oder was?

F.
20:57
Protest, glaube ich

sopran
20:58
und sie glaubt, dass ihre Familie schuld ist am Tod der Schwester

F.
21:02
vielleicht hat sie auch DIE Schuldgefühle, deswegen mehr beten

sopran
21:02
bloßnich, Kinder als Mörder bin ich leid.

F.
21:02
doofklug

sopran
21:02
und schwanger, die Kleine
21:03
Zeit für ein paar Verdächtige:
21:03
Ex-Freunde Max
21.03
der Bruder
21:03
der Mann mit dem Schuhcremenamen
21:03
der Vater
21:03
die kleine Schwester (Scout aber schwanger)
21:03
herzkranke Mutter
21:03
Jemanden vergessen?

F.
21:03
Lindwurm

sopran
21:04
Na, die ist ja sensibel, das Kind zur Abtreibung überreden, 16. Woche
21:06
Die Beerdigung ist ein deutsch-islamischer Mischmasch, oder?
21:06
Sandschaufel, Blümchen werfen, aber die Leiche ohne Sarg einfüllen

F.
21:06
kriegt man ja allein vom Ansehen Beklemmungen

sopran
21:07
Frau Burda bricht in die Wohnung der Toten ein? Oder wessen Wohnung ist das?

F.
21:07
ja, sind ja alle zur Beerdigung

sopran
21:08
Ohoh, wenn die mal nicht erwischt wird.

F.
21:08
wird sie garantiert

sopran
21:08
Hihi. Blöde Nuss.
21:08
reisst den lampenhaken ab.
21:08
(ich Hatte nicht mitbekommen, dass sie sich erhängt hatte.)
21:09
In der Südstadt hatten wir stabile Lampenhaken, die waren noch für die schweren Gasleuchter. Auch die Gaszuleitungen waren noch da.
21:10
Erhängen geht oft schief wegen Materialproblemen
21:13
Auch die Bademantelgürtel reißen manchmal
21:13
Ist doch nett, der türkische Kollege.
21:14
Selda ist so gut wie tot würde ich sagen.
21:14
Der Familie im Weg. Vater? Bruder?

F.
21:15
hmm
21:16
huch

sopran
21:16
Blond.

F.
21:16
blond unter dem Kopftuch

sopran
21:17
Ha, klare Worte vom Kollegen: “Ich draußen und Du hier drinnen“.
21:17
Von wegen “Freude, mit Ihnen zusammenzuarbeiten”
21:18
Mahlzeit. Mahlzeit. Mahlzeit. Mahlzeit. Super im LKA
21:22
Charlotte hängt sich schon wieder an einen Lampenhaken.

sopran
21:26
Noch zwanzig Minuten, und ob es doch Selda war?

F.
21:26
ich glaube ja
21:26
die ist unheimlich

sopran
21:26
Aber es ist noch so viel Zeit

F.
21:26
trödel

sopran
21:27
Was ist das für ein Ding, das der Bruder da laufen hat?

F.
21:28
ohoh
21:28
und die tote Afife hing drin

sopran
21:29
Was für Daten waren das? Popmusik raubkopiert und zum Download bereitgestellt oder was?

F.
21:29
computerspiele
21:29
so Polizeispiele
21:29
liebe!


sopran
21:29
oh süß

F.
21:30
süüß

sopran
21:30
na, max war's nicht. wahre liebe.
21:30
wie heißt die folge? moment,

F.
21:30
was macht die wohl jetzt?
21:30
ehrtod oder so

sopran
21:31
“Wem Ehre gebührt“

F.
21:32
die will sich doch nicht etwa umbringen?
21:32
oh doch

sopran
21:32
nein, bestimmt umgebracht worden.

F.
21:32

21:32
meinst Du?

sopran
21:32
oder erst die schwester umgebracht und dann doch sich?

F.
21:32
glaube ich
21:33
nachdem sie den Vater nicht ausreichend anschwärzen konnte

sopran
21:33
hm. oh. ist gar nicht tot?
21:33
“tot aufgefunden“ steht im Programmhinweis
21:33
http://www.daserste.de/tatort/sendung_dyn~actid,2817~cm.asp
21:34
Sie hat Spuren gelegt. Wahrscheinlich der Volleyballtrainer
21:35
Quatsch

F.
21:36
wech

sopran
21:36
Erdal war's nicht.

F.
vater

sopran
21:38
bruder oder vater?

F.
21:38
wußte ichs doch

sopran
21:38
Vater
21:39
Typisch, Frau im Krankenhaus, muss der Mann ja irgendwohin mit seinen Bedürfnissen.
21:39
Schön öfter gehört in unappetitlichen Gerichtsverhandlungen
21:39
Vater jetzt auch das Kabel um den Hals. Charlotte am Hals daneben
21:40
Wenn er mit Schwung springt, schafft er's noch mit Genickbruch
21:40


F.
21:40
super tipp!

sopran
21:40
nicht geklappt
21:40
hätte Anlauf nehmen müssen
21:41
Oh. Die Kleine wacht auf. Mama!

F.
21:41
schlimm

sopran
21:41
Und Charlotte entwickelt die ersten Muttergefühle

F.
21:42
oje
21:43
hast Du schon gebloggt?

sopran
21:43
Im Bundestag sagten sie auch Mahlzeit.

F.
21:43
aufm Bau auch
21:43
ab 10Uhr

sopran
21:43
Nö, ich dachte, ich kürze unseren Chat um die Namen und das Persönliche und kopiere das rein.
F.

21:43
oké
sopran
21:44
Ein paar Sachen kürzen, Anderes etwas anfetten und gut ist.

F.
21:44
das dauert
21:44
und dauert
21:44
ich will Stoff

sopran
21:44
Was dauert? die vier Tage?

F.
21:44
nein, das Bloggen
21:45
vier Tage sowieso

Sonntag, 16. Dezember 2007

Tatort: Kleine Herzen (BR)

Um 20.50 Uhr gibt es drei Verdächtige: Anne, junge Mutter, überfordert mit fünf Jobs, könnte ihre QuasiSchwägerin (große Einmischerin) umgebracht haben. Gloob ick nich.

Marc, der Kindsvater, der lieber Fußballspielen geht, als auf Tim zupassen, fand auch, dass seine Schwester sich raushalten soll.

Oder der Kollege im Supermarkt. Warum auch immer. Aber sonst hatten wir noch nicht so viele.

Weitere Figuren: Die lästige Sozialarbeiterin, die einmal die Woche nach dem Rechten sieht.

Hatten wir in letzter Zeit hier Probleme mit dem Weißabgleich, ist dieses mal alles überbelichtet. wahrscheinlich, damit Anne (rothaarig, sommersprossig) noch blasser und überlasteter aussieht.

Zeitungen austragen, putzen, im Supermarkt Gefrierlachs einräumen.

Und weil die alte Frau in Urlaub ist, bei der sie putzt, sperrt sie Tim einfach in ein Zimmer und geht zum Date. Bisher ist fast nichts passiert. Es wird aber bestimmt noch was passieren. Wahrscheinlich dem Kind. Ich weiß nicht, ob ich das sehen möchte.
Vorhersage: Batic und Leitmayer ermitteln weiter äußerst schleppend vor sich hin. Zeugen alle unterbelichtet, Bilder alle unterbelichtet. Django Asül spielt den Platzwart, oder? Na immerhin. Währenddessen bringt sich der kleine Junge in der Alte-Frau-Wohnung langsam in Lebensgefahr (klettert auf die Schrankwand), irgendeiner war der Täter, und der Junge wird um zwanzig vor zehn gerettet.

Tschüs. Sagt mir Bescheid, wer's war, ich guck jetzt Kottan.

Montag, 10. Dezember 2007

Tatort: Schleichendes Gift (rbb)

Wir hatten Gäste zum Essen, ausgewanderte Deutsche, von denen wir nicht wussten, wie sie zum Tatort stehen. Das Essen vorsichtshalber auf 18 Uhr gelegt, südlich in Anderswo kann ich auch 1festival empfangen, da wird der Tatort um 22 Uhr wiederholt. Bevor wir aber nervös mit den Fingernägeln unter der Tischplatte zu kratzen begannen, gestand Bettina, ein großer Freund des Tatorts... Dem hastig heruntergenossenen Fisch folgte das Dessert auf dem Schoß vorm Fernseher.

Schreiben konnte ich bisher nicht darüber, während des Tatortes musste ich das Ende meiner ebay-Auktion verfolgen (286,55 Euro für Esra von Maxim Biller), gebackene Quitten mit Zimteis essen und herauszufinden versuchen, warum Dr. Feinlein die Zigarettenplörre getrunken hat. Freiwillig? Nach dem Tatort die ersten sechs Golzow-Filme gesehen, dann Bett, heute Rückflug. Wackliges UMTS im Intercity, dazu sich minütlich abschaltender Strom, dann kein Zugang mehr zum Beitragsschreiben: Ich musste hier erst wieder bezahlen.

In Bonn wartete ich 25 Minuten auf ein Taxi (in Worten: Taxi. Nein. vingtcinq). Im Regen. Am Hauptbahnhof. Dann zur Post geeilt, um Esra nach Berlin zu schicken. Jaja, das wird morgen ankommen. Das Geld ist schon da. Leider hatte ich die Hälfte davon schon am Freitag in Toulouse für ein Paar Stiefel ausgegeben. Die andere Hälfte für einen weiteren Flug nach Anderswo. Und die dritte Hälfte. Ich hätte damals zwei davon kaufen sollen. Nicht Stiefel, Esras.

Tatortbericht, sobald ich mein Notizbuch gefunden habe.

Sonntag, 2. Dezember 2007

Tatort: Spätschicht (WDR)

Freddy geht im Spielzeugarmageddon einkaufen und schleppt Ballauf mit. Der weiß nicht mal warum, aha: Schenk wird Opa. WattenQuatsch. Kam diese Tochter schon mal vor?

Der im Puff erschossene Kollege (Autobahnpolizei Dellbrück) war ein Bekannter von Ballauf. Hatte in letzter Zeit mehrmals versucht, Ballauf zu erreichen, aber der hat nicht zurückgerufen und jetzt ein schlechtes Gewissen. Der Puff sieht aus wie eine Schule. Die Kollegen lassen Ballauf nicht ran, da droht Ärger. Nichts passiert bisher. Verdächtig: Der ermittelnde Kollege von der Abteilung “Internes”.

Schenk hat ein neues Spielzeug, mit dem man Fotos ins Präsidium schicken kann. Sollte ihm mal ein Faltblatt schicken von den Anonymen Elektronische-Kleingeräte-Addicts. Gerade wurde nämlich das zweite Opfer gefunden, das schon seit etwa einer Woche unter der Mülheimer Brücke lag, polnischer arbeitsloser Journalist, der bei einer Spedition jobbt. Verdächtig: Spediteur Mohnhaupt.

Das wird jetzt eine Weile plätschern, die fiesen Kollegen schnüffeln in Schenks und Ballaufs Büro herum. Ballauf ermittelt den Polizistenmord weiter, Schenk versucht es alleine mit dem Polen.

Da gab es vor ein paar Jahren einen deutsch-polnischen Autoschieberskandal, in den allerlei Polizisten verwickelt gewesen sein sollen.

20.54 Uhr:
Verdächtige:

Der Spediteuer
Die Ehefrau
Der innere Ermittler

20.55 Uhr:
Ballauf und die Witwe knutschen.

In der Polensache kommen wir langsam weiter. Der Fahrer von Mohnhaupt hat auf Mohnhaupts Geheiß den Polen wegen Schnüffelns auf dem Parkplatz rausgesetzt. Ein paar Andere wollten den auch gerne vermöbeln, aber dann kam ein Streifenwagen, zwei Kerle, von denen einer mit Gummiknüppel den Polen erschlug. An der Uniform des toten Polizisten, die bei dem zu Hause hängt, pappt Blut. Na sowas. Alles voller falscher Spuren.

Wenn dieser Kevin nichts mit dem Mord zu tun hat, sondern bloß der Schenkenkelvater ist, dann soll der mal schön wegbleiben. Das hält doch nur auf.

21.15 Uhr kommen wir zum Spediteur. Der hat Wagen abgebaut, Umsatz vermehrt, dank ausgequollener Tochterfirmen im Ostblock. Der Spediteur sieht aus wie Jan-Philipp Reemtsma und hat Scheiße an den Schuhe kleben, ist doch klar. Und hat gute Freunde bei der Polizei.

Der Kollege in den Innereien lässt derweil Schenk und Ballauf auf der Straße verhaften und Wohnung und Auto durchsuchen. Dabei wird ein Umschlag mit Geld gefunden, den ein anderer Einbrecher vorher dort unter die Schublade geklebt hatte. Wir waren zu Hause dabei in Schenks üsseligem Pensionszimmer (ich hatte nicht richtig hingesehen, aber gehofft, der Einbrecher wäre Kevin gewesen). Und dann die Mordwaffe im Ersatzreifen von Schenks Amischlitten.

Wenn jemand vom Einkaufen kommt, hat er immer Lauch in der Tasche. Damit es auch nach eingekauft-haben aussieht, weil das Grün so schön aus der Edeka-Tüte sprießt. Mitgebracht von Franziska, der reizenden Kommissariatsassistentin, die die beiden Kommissare bei sich beherbergt, während Internes nach ihnen fahndet.

Und nun zurück zu der Witwe mit der hübschen Nase. Britta. Ohoh. Stellt sie eine Falle oder ist sie so blöd? Erzählt dem Chef von der Autobahnpolizei Dellbrück, dass sie von ihrem Mann “eine Art Tagebuch” gefunden habe. Ja. Falle. Mit Schenk und Ballauf im Rücken. Die Ehefrau ist unschuldig. Stundenlanges Shodown im Einfamilienhaus. Da taucht ein bewaffneter Grüner nach dem anderen auf. Dann bedrohen sie sich gegenseitig.

Und erst 21.37 Uhr.
Die sauberen Kameraden von der Autobahnpolizei. Soso. Und das Arschloch von der Internistischen hat nichts damit zu tun.

Bestimmt ein Junge.

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