Traumfilmprogramm
Das mit dem Träumen, das ist lange nicht mehr so unterhaltsam, seit ich nur noch zwischen eins und halb sieben schlafe. Heute nach dem ersten Töchteransturm wieder eingeschlafen.Da saß ich mit Freunden auf einem Steg am Rhein, die Schiffe sehr schnell, sehr nah. Zwei türkise holländische begegneten sich, kleine Passagierschiffe, eines schuhkartonförmig, eines papierschiffchenförmig, technisch einwandfrei, Blech und eckige Fenster. Flickrn? Akku leer. Der Steg hatte keine Verbindung zum Land, bis ich einen kleinen Damm entdeckte, knapp unter meinen baumelnden Beinen, der rechtwinklig an Land führte. Ich wohnte zur Untermiete, wie unpraktisch, musste ich doch am Nachmittag die vier Kinder versorgen. Die Zwei nahm Töle mit ins Schullandheim. Ich legte meinen Kopf auf eine Schulter, auf die ich vor langer Zeit gerne öfter den Kopf gelegt hätte. Die Ixus 40 hatte ein Wechselobjektiv, in der hässlichen mitgelieferten Hama-Plastikbox war ein passgenaues Fach für das Zweitobjektivchen. Meine Zimmerwirtin (!) schenkte ihrem Töchterchen meine schöne Amish-Lederjacke (=keine Knöpfe, dürfen die Amish eigentlich Velcro?) mit der Auflage, den schönen Kragen abzuschneiden und Druckknöpfe einzustanzen.
So macht Träumen Spaß.
Als ich gerade eine neue Wohnung fand,
sopran - So, 18. Sep, 11:06



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