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Tatort: Spätschicht (WDR)

Freddy geht im Spielzeugarmageddon einkaufen und schleppt Ballauf mit. Der weiß nicht mal warum, aha: Schenk wird Opa. WattenQuatsch. Kam diese Tochter schon mal vor?

Der im Puff erschossene Kollege (Autobahnpolizei Dellbrück) war ein Bekannter von Ballauf. Hatte in letzter Zeit mehrmals versucht, Ballauf zu erreichen, aber der hat nicht zurückgerufen und jetzt ein schlechtes Gewissen. Der Puff sieht aus wie eine Schule. Die Kollegen lassen Ballauf nicht ran, da droht Ärger. Nichts passiert bisher. Verdächtig: Der ermittelnde Kollege von der Abteilung “Internes”.

Schenk hat ein neues Spielzeug, mit dem man Fotos ins Präsidium schicken kann. Sollte ihm mal ein Faltblatt schicken von den Anonymen Elektronische-Kleingeräte-Addicts. Gerade wurde nämlich das zweite Opfer gefunden, das schon seit etwa einer Woche unter der Mülheimer Brücke lag, polnischer arbeitsloser Journalist, der bei einer Spedition jobbt. Verdächtig: Spediteur Mohnhaupt.

Das wird jetzt eine Weile plätschern, die fiesen Kollegen schnüffeln in Schenks und Ballaufs Büro herum. Ballauf ermittelt den Polizistenmord weiter, Schenk versucht es alleine mit dem Polen.

Da gab es vor ein paar Jahren einen deutsch-polnischen Autoschieberskandal, in den allerlei Polizisten verwickelt gewesen sein sollen.

20.54 Uhr:
Verdächtige:

Der Spediteuer
Die Ehefrau
Der innere Ermittler

20.55 Uhr:
Ballauf und die Witwe knutschen.

In der Polensache kommen wir langsam weiter. Der Fahrer von Mohnhaupt hat auf Mohnhaupts Geheiß den Polen wegen Schnüffelns auf dem Parkplatz rausgesetzt. Ein paar Andere wollten den auch gerne vermöbeln, aber dann kam ein Streifenwagen, zwei Kerle, von denen einer mit Gummiknüppel den Polen erschlug. An der Uniform des toten Polizisten, die bei dem zu Hause hängt, pappt Blut. Na sowas. Alles voller falscher Spuren.

Wenn dieser Kevin nichts mit dem Mord zu tun hat, sondern bloß der Schenkenkelvater ist, dann soll der mal schön wegbleiben. Das hält doch nur auf.

21.15 Uhr kommen wir zum Spediteur. Der hat Wagen abgebaut, Umsatz vermehrt, dank ausgequollener Tochterfirmen im Ostblock. Der Spediteur sieht aus wie Jan-Philipp Reemtsma und hat Scheiße an den Schuhe kleben, ist doch klar. Und hat gute Freunde bei der Polizei.

Der Kollege in den Innereien lässt derweil Schenk und Ballauf auf der Straße verhaften und Wohnung und Auto durchsuchen. Dabei wird ein Umschlag mit Geld gefunden, den ein anderer Einbrecher vorher dort unter die Schublade geklebt hatte. Wir waren zu Hause dabei in Schenks üsseligem Pensionszimmer (ich hatte nicht richtig hingesehen, aber gehofft, der Einbrecher wäre Kevin gewesen). Und dann die Mordwaffe im Ersatzreifen von Schenks Amischlitten.

Wenn jemand vom Einkaufen kommt, hat er immer Lauch in der Tasche. Damit es auch nach eingekauft-haben aussieht, weil das Grün so schön aus der Edeka-Tüte sprießt. Mitgebracht von Franziska, der reizenden Kommissariatsassistentin, die die beiden Kommissare bei sich beherbergt, während Internes nach ihnen fahndet.

Und nun zurück zu der Witwe mit der hübschen Nase. Britta. Ohoh. Stellt sie eine Falle oder ist sie so blöd? Erzählt dem Chef von der Autobahnpolizei Dellbrück, dass sie von ihrem Mann “eine Art Tagebuch” gefunden habe. Ja. Falle. Mit Schenk und Ballauf im Rücken. Die Ehefrau ist unschuldig. Stundenlanges Shodown im Einfamilienhaus. Da taucht ein bewaffneter Grüner nach dem anderen auf. Dann bedrohen sie sich gegenseitig.

Und erst 21.37 Uhr.
Die sauberen Kameraden von der Autobahnpolizei. Soso. Und das Arschloch von der Internistischen hat nichts damit zu tun.

Bestimmt ein Junge.
elinor (anonym) - So, 2. Dez, 22:07

Was für eine Erholung – endlich mal wieder ein richtig solider Tatort und gut besetzt bis in die kleinste Nebenrolle. Besonders gefreut habe ich mich über Sylke „Kroko“ Enders als schnippische Nutte.

elinor (anonym) - So, 2. Dez, 22:14

Quatsch, ich meinte natürlich Franziska Jünger. Sylke Enders war die Regisseurin von "Kroko".
Tatort

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