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Hier gilt ganz normales Urheberrecht. Alle von mir erstellten Texte und Bilder sind mein geistiges Eigentum. Wer sich daran vergreift, ohne vorher gefragt und "Ja" zur Antwort bekommen zu haben, bekommt Haue oder Sonstwas. Also: Nicht abschreiben, nicht copypasten. Gerne nichtkommerziell zitieren und verlinken. Im Zweifel einfach fragen. sopran (at) gmx.net Mit Kommentaren verfahre ich selbstherrlich. Die allerallermeisten sind willkommen.

FAS II - Urologie für Laien

8. Armin Maiwald erklärt meinen Kindern die Welt, ich schlage zuerst Jockels Netzdings auf. Wissen ganz hinten. Vorne blaue Rautenpillen, solcherart mir immer im Spamfilter angeboten werden. Auf ins Netz. Wann und warum wurde Tex Rubinowitz entpflichtet? Jochen Reinecke fragt nach dem Gegenteil von durstig. Das ist natürlich nicht sitt sondern schmöll. Schicken Sie Ihre Neologismen an j.reinecke@faz.de .

Schmöll ist natürlich von ...

Soprans großes Sonntagsrätsel. Das ist ja schon die zweite Frage.

9. Aus fachlichen Gründen natürlich die Ausführungen der Kollegin Esther Caspary lesen. Immer wichtig zu wissen, was die Kunden in der Zeitung gelesen haben könnten. Kurzes Nachwort: In der Praxis machen wir sowieso meistens Mangelfallberechnungen. Der Unterhaltspflichtige behält das Minimum, der Rest wird ausgeschüttet. Zuerst an die Kinder, dann an die Exfrau.Wenn noch was übrig ist.

10. Daneben wird das Buch "Prüfungstraining Deutsch Abitur" verrissen. Fluch Zentralabitur. Müssen jetzt alle denselben Müll lesen, der jedenfalls nicht von Kempowksi ist, weil der, anders als die Nieten Grass und Böll, immer noch nicht für die Schule empfohlen wird. "Grass und Böll lesen Sie doch sowieso", sagte mein Deutschlehrer im Leistungskurs, "das kann ich gar nicht verhindern", und befreundete mich mit Johnson.

11. Oh. ISBN-Rätsel von Jochen Reinecke. Später. Ich lege es offen auf den Teppich, später, wenn ich den Artikel über Ursula Bruns gelesen habe.

12. Ursula Bruns! Dick und Dalli und die Ponys! Fand ich super. Dagegen die doofen Immendorf-Filme, pah. Vertreibung, Neuanfang, Offenstallhaltung, leichte Reitweise. Herausgeberin der ersten Zeitschrift, die ich abonniert hatte, mit zehn. Die grünweiße Freizeit im Sattel. Da stand, wie man den Rodelschlitten hinter sein Pony spannt, einen Zaun baut, mit dem Pferd Fußball spielt. Einmal sah ich Frau Bruns mit einem schweren Hackenporsche zum Postamt Lessingstraße gehen. Wieviele FS-Exemplare passen in einen Hackenporsche? Im Artikel geht es um den Neuanfang vertriebener Trakehnerzüchter mit der Ponyzucht. Mit zehn Jahren hatte ich so einen vertriebenen Trakehnerzüchter kennengelernt, das war der Herr Schwartz aus Westpreußen. Der hatte kein Gut verloren, aber seine Arbeit auf dem Gutshof. Dann war er Vertreter bei Vorwerk gewesen und lebte von einer Rente von 180 Mark im Monat. Er wohnte in einem Dachzimmer bei Freunden und fuhr einen Ford Badewanne, voll mit Pferdekram. Immer ein paar Heuballen auf dem Dachgepäckträger. Für die Shetlandponys hatte er den Gemeinden Bauerwartungsland abgeschwatzt, für umme. Ein Haufen Mädchen passte auf die Ponys auf, wendete Heu und hielt Zaunpfähle fest, auf die dann Herr Schwartz den Vorschlaghammer fallen ließ. Ein Paradies. Im Auto fuhr er auch immer einen Stapel alter "Reiter-Revue"-Hefte aus den 60ern herum, in denen er abgebildet war, mit weißen Shetlandponys achtspännig fahrend, oder Quadriga oder Troika. Bisschen oberflächlich, der Artikel. Nicht erwähnt: Dass die importierten Islandpferde die hiesigen Mücken nicht vertragen und viele unter dem ständig juckenden nässenden Sommerekzem litten, sich die Mähne und den Schweif abscheuerten.

Bei Islandponys muss ich jetzt immer an Daniela Strigl denken.

Viel sympathischer aber die Bücher von Lise Gast.

So. Mein kleiner Rückfall in die Ponyzeit ist überstanden, das Rätsel liegt offen und ein wenig drohend auf dem Teppich. Weiter zurückgeblättert.

13. Interessant: Es gibt einen Journalistenpreis "Urologie für Laien". Herzlichen Glückwunsch.

14. Reise. Farin Urlaub. Stand das nicht schon in der Zeit?
Was nun? Das sonntägliche Unterhaltungsprogramm, das schnelle, ist erledigt, drohend liegt noch ein Haufen grob gescanntes Feuilleton und das ISBN-Rätsel da.

14. Geld & Mehr schnell durchblättern. Bürgeraufstand im Supermarkt und im Postamt.

15. Wirtschaft. "Neulich in meinem Café" könnte, ist aber leider nicht. Nie. Leserbriefe: "Nun ist aber genug!" schreibt ein Dr. Sowieso über die Vorstellung, dass ein Junge mit zwei lesbischen Müttern aufwachsen könnte. "Die Vorstellung... führt bei mir zu wahren Horrorvorstellungen".



Später mehr. Die Kinder haben Maus schon lange fertig.
Buch und Text

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