Polizeiruf: Geliebter Mörder (rbb)
12-jähriges Mädchen verschwunden, ach, ich weiß nicht, ob ich das haben will. Bisher ist aber nur der Hund tot. Die blonde Mutter habe ich schon öfter so gesehen. Liebling Kreuzbergs Assistentin Anja Franke (Miss Damenbart) ist die SpuSi.Wie es der Zufall will, hat hier gerade ein ehemaliger Mädchenmörder Ausgang aus der Psychiatrie. Der Klinikpsychiater redet den selben Kram wie der Klinikpsychiater am vorigen Sonntag im Tatort Köln. Und auch hier: Kommissarin misstrauisch. Hauptsache keine Kinder mehr überfallen usw.
Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich das jetzt sehen will. Selber mit Töchtern im besten Opferalter beglückt, letzte Woche auch schon ehemaliger Kinderschänder.
“Es ist was passiert, und jetzt rate mal, wen sie verdächtigen”, sagt die schnippische Verlobte. Der Mann hat gerade einen Job bekommen, und jetzt: Alles hin. Die Verlobte ist Schwester Stefanie, das Original. Oder ein Klon davon. Heilpraktikerin. Martha heißt sie, man hat sich über einen Kontaktanzeige kennengelernt.
Beim Verdächtigen angeblich “tote Hose”, nimmt Hormonblocker.
20:27 Uhr. Fund.
Es taucht auf: Der Lebensgefährte der Mutter. Als solcher natürlich hochverdächtig.
Also: Der war's, jetzt wird noch ein wenig vorurteilsvoll herumverdächtigt (Herz) und vorurteilsfrei gegengehalten (Miss Damenbart), und am Ende war's soch der brätige Stiefvater. Dazwischen aus denselben nicht nachvollziehbaren dramaturgischen Gründen wie in Köln: Großelterwerden der ermittelnden Kommissarin, persönliche Betroffenheit macht blind blabla.
Ich schalt dann ab. Macht ohne mich weiter. Gerne in den Kommentaren.
(Stattdessen die ersten drei Folgen Dr. House gesehen. Bestimmt war alles ganz anders, oder?)
sopran - So, 3. Feb, 20:31


