User Status

Du bist nicht angemeldet.

Radio Sopran

Wetter, anderswo

Aktuelles Wetter in Carcassonne:


Temperatur: 8 C
UV Index: 0
Luftfeuchte: 87 %
Sichtweite: 7.0 km
Luftdruck: 1012.9 mb
Windstärke: 29 km/h

Weather data provided by weather.com

Copyright

Hier gilt ganz normales Urheberrecht. Alle von mir erstellten Texte und Bilder sind mein geistiges Eigentum. Wer sich daran vergreift, ohne vorher gefragt und "Ja" zur Antwort bekommen zu haben, bekommt Haue oder Sonstwas. Also: Nicht abschreiben, nicht copypasten. Gerne nichtkommerziell zitieren und verlinken. Im Zweifel einfach fragen. sopran (at) gmx.net Mit Kommentaren verfahre ich selbstherrlich. Die allerallermeisten sind willkommen.

Montag, 16. Oktober 2006

Note to myself

(and to isabo)

When you have to go to the Führerscheinstelle, you should not wait 'til the Primaten Primaner have Schule aus.



Wieso darf das in Deutschland überhaupt Führer-Schein heißen?

Glück gehabt

Schon wegen der Katze wollte ich wieder in der Nacht fahren. Den Samstag brauche ich ja auch immer, um das Haus in Ordnung zu bringen, die Bettwäsche noch zu waschen. Auf dem Markt in Revel noch Brot und Käse für Bonn zu kaufen. Offene Quarkpackungen zu leeren.

Mit der Sonne im Rücken fuhren wir an Carcassonne vorbei. Die Kinder beklagten das Gebüsch am Mittelstreifen, gerade da, wo die Aussicht auf die Cité sein sollte. Wir sahen Corbières, wir sahen das Meer, wir hielten zum Pinkeln an, in beliebieger Reihenfolge, zunächst. An der Raststätte streunten Katzen, ich gab der Mitreisenden eine Beruhigungstablette, Tunfisch hinterher. Ging mit der Vier zum Klo, wollte mir noch was zu trinken kaufen, Cola BLAK oder anderen Nachtfahrscheiß. Das Klo war siffig, ich half der Kleinen, dass sie nicht in die Pisse packte. Händewaschen, Vier ans Waschbecken heben. Drei Busse standen vor der Tür, lange Schlange an der Kasse, ach, dann lieber doch nichts kaufen. Dämmerung.

Telemann beruhigt die Katze. Oder ist es die Tablette? Narbonne, Béziers, die Abfahrt nach Millau, heute nicht. Tanken kurz vor Montpellier. Und hier beginnt meine Glückssträhne.

Denn ist es nicht Glück, wenn man die Kreditkarte schon zu Fahrtbeginn herausgelegt hat, für die Péage? Großes Glück, denn so kann man Tanken bezahlen und kommt auch wieder von der Autobahn runter. Großes Glück auch, dass die Kinder sich so gut erinnerten, an welcher Raststätte ich mit Vier pinkeln war. "Das war bevor wir das Meer gesehen haben, fast ganz sicher!", ah, les Corbières. Glück dann weiter, dass ich auf der Rückfahrt mir doch nochmal die Raststätte Narbonne-Vinassan genauer anschaue. Im Vorbeifahren noch Grübeln, die Kinder: "Nein, SO sah das da nicht aus, das war ganz anders". An der nächsten Ausfahrt im letzten Moment doch raus und zurück. Das geht ja nur so leicht, weil zwischen der Ausfahrt-Péage und der Auffahrt-Péage immer ein praktischer Kreisverkehr lauert. Zum Zahlen habe ich ja die Kreditkarte. Und was für ein Glück, dass der Laden gerade leer ist, kann ich in Ruhe mit dem Personal radebrechen und die Klos durchsuchen. Auf diesem schwedischen Großrollenhalter hatte ich das Poertefeuille zuletzt gesehen. Was für ein Glück, dass ich bei der Voisine mongoliere vor der Abfahrt noch ordentlich meine Schulden bezahlt hatte. So war nicht mehr ganz so viel Bares drin.

Inzwischen hat in Anderswo F schon an der Raststätte Corbières angerufen. Die haben nichts gefunden, aber wie sollten sie auch, da war ich ja gar nicht. Die Katze hat die Beruhigungstablette wohl in der Backentasche aufbewahrt, jedenfalls lässt die Wirkung rasch nach. Die Kinder finden es unangemessen, dass ich so oft Scheiße sage. Auf der Rückfahrt nach Anderswo rufe ich mehrere befreundete Verwandte an, die mir beim Kartensperren helfen. Drei EC-Karten, eine Kreditkarte und die Bankkarte von der Banque Populaire. Was für ein Glück, dass ich sowieso eine CB beantragen wollte nächste Woche. Die Cité ist angestrahlt, so sieht sie sowieso am besten aus, und das Gebüsch am Randstreifen hat große Lücken. Nochmal Glück, dass der überraschend personalfreie Nachtschalter an der Ausfahrt Bram meine Karte akzeptiert. Und dass das Auto erst jetzt nach Katzenpisse riecht, wo wir fast wieder da sind.

Die Katze war am nächsten Tag viel ruhiger, sie reagiert - drogenfrei - sehr positiv auf Telemann. Ausgeschlafen fuhr ich der Sonne entgegen. Als es mich blitzte, hatte ich die Sonnenbrille auf. Heute Führerscheinstelle (dringend, brauche am Samstag anderswo einen Mietwagen), Sparkasse, Portemonnaie kaufen. Das größte Problem war sowieso der Vier Kinderausweis. Und den fand ich zum Glück doch noch zu Hause im Schreibtisch.

Die Karten sind vor der Sperrung nicht benutzt worden. Neuer plus (direkt zum Mitnehmen) internationaler Führerschein 49,50 Euro, neues Portemonnaie 29,95 Euro. 400 zusätzliche Kilometer.

Das war es mir wert.

Ich mach das jetzt immer so: Aufräumen, Packen, Verabschieden, in Anderswo in frisch bezogenen Betten übernachten und am nächsten Tag die restlichen 1200 Kilometer fahren.

Umzugsmeldung

Sopran ist umgezogen. Sie finden alte und neue Texte nun unter sopranisse

Aktuelle Beiträge

Die Psychologin ist Oberklasse...
Scheint als hättest Du einen leichten Komplex...
yeoman - Mi, 28. Okt, 08:46
Penis
oh mann....noch mehr Bekloppte....der Penis war schrumpelig...
Hans (Gast) - Do, 1. Okt, 14:25
Fad????
Der war super! wer darf denn hier alles Kritiken schreiben??
Hans (Gast) - Do, 1. Okt, 14:22
Na zumindest der Anfang...
Ganz so fad war der Tatort dann doch nicht! Kurt Nagel,...
Tom (Gast) - So, 25. Jan, 13:30

sopran - Fr, 28. Mrz, 16:36

Suche

 

Archiv

Oktober 2006
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 
 
 
 
 
 
 1 
 2 
 3 
 5 
 7 
10
13
14
15
17
21
22
23
24
26
27
28
 
 
 
 
 
 

Status

Online seit 1675 Tagen
Zuletzt aktualisiert: Mi, 28. Okt, 08:46

Credits

vi knallgrau GmbH

powered by Antville powered by Helma

sorua enabled
xml version of this page
xml version of this page (summary)

twoday.net AGB


kostenloser Counter