Gibt es im Französischen vielleicht Toêle oder Toële? Wie Poële? Das wäre doch eleganter als Töle.
Jetzt freue ich mich erstmal, dass das Trema funktioniert.
Trema, auch ein schöner Name für eine Katze.
sopran - Do, 11. Aug, 22:46
Wermelskirchen
Sonne
Hoffnung
Vorderhufe
Dhünn
Habenichts
Dreibäumen
Maisdörpe
Kurzfeld
Scheideweg
Hückeswagen
Klein-Großenscheidt
Posthäuschen
Hämmern
Wüstermünte
Wipperfürth
Zwei Gerichtstermine im Bergischen Land am selben Tag.
Maisdörpe erinnert mich an den
Kartoffelpülpe-Fall, falls hier mal ein Jurastudent vorbeikommt: wird der noch erzählt?
sopran - Do, 11. Aug, 13:29
Der Eins (13,5) will jetzt doch keine Dreadlocks mehr haben.
Er hat gelesen, dass in Bob Marleys Frisur nach seinem Tod 32 Käferarten gefunden wurden.
Und statt diese Nachricht für mich zu nutzen, sage ich:
Du glaubst wohl jeden Scheiß.
Gut, dass er MIR zur Zeit weniger glaubt als dem, was er schwarz auf weiß besitzt. Das kann er getrost nach Hause tragen, wo er bei Mutter immer Wahrheitsverzerrung wegen pädagogischer Interessen wittert.
sopran - Do, 11. Aug, 13:18
Bekloppte zog ich schon immer an mit meinem
Mauerblümchen-Habitus zugewandten Wesen. Äußerliche Unscheinbarkeit wird ja gerne mal mit verständnisvollem Seelchen verwechselt.
Ich war stolz auf mein Fahrrad, mit 19. Alle Aufkleber sorgsam abgelöst, Farbe egal, Hauptsache schwarz. Feine Teile, Herrenrahmen natürlich, alles Andere uncool. Rennrad mit Schutzblechen (rot metallic) und Beleuchtung (Rollendynamo). So schlenderte ich durch die Stadt, die Hand am Lenkerknauf, das Bügelschloss am Arm, schloss ab, Bouvier, schloss auf, schlenderte, schloss ab, Leffers, schloss auf usw. Vor Fahrrad Strohmann stand es 10 Minuten allein, und als ich zurückkam: Hinten platt. Daneben: großes rotes Fahrrad, keine Aufkleber, Bremer Fahrradmanufaktur, auch hinten platt. Der große Blonde Fahrradeigner war gesprächig, zum Studium nach Bonn, ganz neu blabla, fragte, ich ausweichend. Fahrräder: unverfängliches Thema. Und letztlich uninteressant. Fahrradspinner, HiFiSpinner - alles eins. Bei Strohmann Flickzeug erworben, "feiges Attentat", geflickt, "noch ein Kaffee?" - "nö, muss weg".
Woche später parke ich mein Fahrrad am Kaiserplatz, komme zurück, wieder platt. Luftpumpe: Weg. Kommt der große Blonde zufällig vorbei und leiht mir seine Luftpumpe. Wie nett. Ich pumpe, dieses Mal kein Loch. Muss nach Hause, tschüs. Er holt mich ein, Zufall, selber Weg. Auch nach Süden. Ich: Nee, hab´s mir überlegt, muss noch woanders.
Zwei Wochen später: Parke vor Buchladen 46, komme raus, wieder platt. Großer Blonder fährt vorbei, grüßt. Luftpumpe (neu) habe ich im Rucksack. Ich seh ihn einbiegen. Puh. Fahre Richtung nach Hause, sehe mich um, ist er hinter mir. Kann ihn abhängen. Standortvorteil.
Ich sehe ihn noch ein paar Mal, Bonn ist klein. Ich auch. Verschwinde mal im Kaufhof, Rolltreppe runter, hoch, hinten raus. Komme mir blöd vor.
Vergesse ihn fast, bis ich im Trekkingladen anfange. Fahrradspinner = Outdoorspinner, irgendwann muss er hier auftauchen. Tut er auch, ich gehe in die Garage, Rücksäcke stopfen, die Jungs übernehmen. Einer dieser armen einsamen Katalog-Auswendiglerner. Ortlieb-Fahrradtaschen.
Harmlose Klette oder übte er für § 241b StGB?
Später sah ich ihn mal mit einem jungen Mädchen an der Hand. Ich hoffe für sie, dass sie ihn nicht verlassen hat.
sopran - Do, 11. Aug, 12:16