Heute der Tag endlich mal grau genug, um die Fenster zu fotografieren. Sie sind das Schönste am Haus, bis auf das Küchenfenster sind sie komplett. Der Traktor fährt durchs Schlafzimmer, in den Osterferien hatten wir Eisblumen, sie sind wunderschön.
sopran - Di, 2. Aug, 22:47
Zu wenig Krimis, warum habe ich die anderen beiden Arne Dahl zu Hause gelassen?
Sven Regener: Neue Vahr Süd - interessiere mich einfach gerade nicht für Zwanziger in den Achtzigern
Neuer John Irving: Hier in Frankreich zu träge für Englischlesen
Juli Zeh: Tiger und Dragon, nein, wie hieß es noch - versucht. Ging nicht. Überheblich.
Vorurteil wegen zu guter juristischer Staatsexamina?
Nick Hornby: A long way down - später vielleicht. Zu viele Gestörte.
Pathologenkrimi wäre gut. Irgendwas Blutiges halt. Oder irgendein Herzschmerzschmachtfetzen.
Seufz.
Dann also vormichhindenken à la
-
Wieso kann ich über eine Wochenendeselwanderung den Gasherd brennen lassen, ohne dass das Haus abbrennt oder wenigstens die Flasche leer wird?
- Zu Hause brate ich auch mal eine Scheibe foie gras mi cuit. War scheißlecker gestern.
- Wie lange lassen sich die Kinder noch mit aufgebratenen Nudeln speisen?
- Ich kann doch keine Socken anziehen, hier ist doch Süden.
- Was kosten hier die Stunde online?
sopran - Di, 2. Aug, 13:56
Okay. Da langweilen sich fünf junge Leute auf irgendeiner Urlaubsparadiesinsel. Erstmal erzählt zweidrittellang die eine, die keinem Paar angehört über die vier anderen, Susanne, die sie mag, vielleicht liebt, Carsten, eitel und tablettensüchtig, Mika, die sich in den Vordergrund spielt, Frank, der sich jeden Abend betrinkt. Ida beschreibt genau, einen nach dem Anderen, distanziert. Sie fühlt sich überlegen, gestört, sagt „die Mädchen“, will trotzdem dazu gehören. Ein bekanntes soziales Muster plastisch beschrieben.
Im dritten Drittel erzählt Mika, wie sie langsam ihren kaputten Freund zu Tode fickt. Erzählt auch was von den Anderen, sie sind ihr eher egal, Ida, die bisher namenlose Erzählerin des ersten teils, wird zwei Mal kurz erwähnt.
Was störte mich? Ins Unreine: Fehlte mir der Zusammenhang zwischen den Teilen? Und ist es nicht ungerecht, dass nicht wenigstens Susanne auch noch erzählen darf? Bekloppte Liebesgeschichte zwischen Gestörten. Viel Krankenhaus. Zwei Erzählungen, die zufällig am selben Ort spielen, die erste ohne Pointe, die Zweite mit zu viel Pointe.
Aber das macht es ja auch raffiniert.
Fazit: Ich weiß noch nicht.
Angenehm knapp erzählt jedenfalls.
sopran - Di, 2. Aug, 13:44
Ob das Hagelkörner sind, fragt C., die den Mann und mich schwach betrunken nach Hause fährt. Bon, das Wetter war heute zum ersten Mal mistig, unter 30 Grad, Regen. Die Straße ist voll mit weißen Körnern, Zigtausende. Dies nun die Nahaufnahme.
sopran - Di, 2. Aug, 00:03