User Status

Du bist nicht angemeldet.

Radio Sopran

Wetter, anderswo

Aktuelles Wetter in Carcassonne:


Temperatur: 18 C
UV Index: 1
Luftfeuchte: 94 %
Sichtweite: 10.0 km
Luftdruck: 1023.0 mb
Windstärke: 14 km/h

Weather data provided by weather.com

Copyright

Hier gilt ganz normales Urheberrecht. Alle von mir erstellten Texte und Bilder sind mein geistiges Eigentum. Wer sich daran vergreift, ohne vorher gefragt und "Ja" zur Antwort bekommen zu haben, bekommt Haue oder Sonstwas. Also: Nicht abschreiben, nicht copypasten. Gerne nichtkommerziell zitieren und verlinken. Im Zweifel einfach fragen. sopran (at) gmx.net Mit Kommentaren verfahre ich selbstherrlich. Die allerallermeisten sind willkommen.

Donnerstag, 30. Juni 2005

Es regnet

Nach Eintritt der logischen Sekunde, die nun schon ein paar Stunden dauert, bin ich in wiederholten Sekundenschlaf gefallen. Parallel zu der Abwesenheit von Arbeit (die so schön in tagelangen Schlaf münden können) läuft das sonstige Leben halt normal weiter, Kinder einsammeln, ernähren, unterhalten, und seit ein paar Wochen noch der Versuch, einen Knopf anzunähen. Es dräut zudem der Aldi-Monatseinkauf für den Kindergarten, die Hölle.

Beim Getränkehändler lehne ich eine Weile an einem Sprudelwasserkastenturm, im Supermarkt am Ferreroregal, während Kind 3 die Sachen aufs Band räumt, in der Postfiliale ("Amt" sagt man wohl nicht mehr) lege ich die verschränkten Arme auf dem Tresen und lasse meine Stirn darauf und die Augen zu fallen, der Postbeamte (ist der noch Beamter?) wiegt meine Briefe und klebt sie nochmal ordentlich zu, Kind 2 bis 4 warten im Auto, wunderbarer Ruhe hier.

Zu Hause schlafe ich dann im Garten ein, überhöre lange das Telefon, das auf meinem Bauch liegt, wache nachhaltig auf, als die Wolken der Sonne im Weg blieben. Auf dem Weg zum Sofa lalle ich den Kindern noch die Anweisung zu, ihren Kram aus dem Garten zu räumen.

Das nächste Mal erwache ich von Geräuschen, vielen Geräuschen, von Dingen aus Holz und Metall, die durch die Gegend fliegen, Blitze schlagen in den Baukran ein, Wasser woscht schräg übers Haus, Kinder schreien (fremde, keine eigenen).

Ich verweigere, kurzes Augenöffnen zeigt: Es ist nacht, also Augen zu, wird schon gut gehen, es sind so viele Menschen im Haus.

Kind 1 hat in einem luciden Intervall seines pubertätsbeeinträchtigten Geisteszustandes die Markise eingerollt. (Und damit die heute angekommene Vollstreckungsandrohung für das erhöhte Beförderungsentgelt + Mahngebühr = 47 Euro fast wieder eingespielt).
An die preisbloggen-Jury: Ihr könnt´s jetzt wieder von Kultur nach Vermischtes sortieren. Ich versteh das sowieso alles nicht.

Logische Sekunde

Innerhalb der nächsten Stunde könnte ich diesen Zustand erreichen, in dem alle Akten zu Recht zugeklappt sind, der Posteingang leer, der Postausgang voll ist.

Dann werde ich mich kurz aufs Sofa legen, bevor ich zum Briefkasten gehe, hoffend, dass Arbeit kommt, dass das Telefon klingelt.

(Es ist noch nicht so viel, ich schiebe es nur immer so lange vor mir her, bis es nach viel aussieht.)

Patenonkel im Einschlaffernsehen

Da sehe ich etwas im ZDF über Beethovens Locke, nur als Seitenblick-Objekt, während ich warte, dass der blogcounter umspringt, damit mir nicht die Augen zufallen. Und da schaut mich mit nun ja intensivem Blick mein Patenonkel aus dem Fernseher an. Er spricht über äh Beethoven und die Nazis? Nein, hätte ich mal hingehört... Dass Beethoven nichts dafür konnte, dass im dritten Reich Freude schöner Götterfunken gespielt wurde? Ach, wasweißich. Jedenfalls spricht er englisch, das ist seltsam, er ist sehr aufgeregt, wütend? und er wird aus dem Off übersetzt. Fremd.

Die Locke ist inzwischen in Phoenix/Arizona gelandet, der Onkel nicht noch einmal aufgetaucht, ein alter Mann (der Lockenerbe?) fährt einen Mercedes mit dem Kennzeichen L VAN B.
Dass wir in der 3. Klasse das Geburtshaus in der Bonngasse besuchten, der Onkel eine Führung machte, sogar auf einem der Flügel vorspielte (jetzt wird im ZDF gerade die Locke ausgepackt, für die Obduktion). Er hatte am Abend vorher angerufen, und nun erzählte er etwas von Mozart und Wien, und dass Beethoven Mozart dort treffen wollte usw. "Und bestimmt weiß keiner von Euch, wann Mozart gestorben ist". Und ich: "Öch ähm, 1791?"
Miese Masche, das.

Jetzt werden die Haare im Synchrotron beschleunigt. Oder so. Eben erzählte der Onkel etwas über die Schwierigkeiten, die man als Tauber beim Komponieren hat. Wenn ich das richtig verstanden habe, ich kann so schlecht englisch.

Umzugsmeldung

Sopran ist umgezogen. Sie finden alte und neue Texte nun unter sopranisse

Aktuelle Beiträge


sopran - Fr, 28. Mrz, 16:36
Service: neues Sopran...
Rss-Feed zu Sopranisse.de
sopran - Do, 21. Feb, 11:37
Ich bin umgezogen!
Ich habe mir zum Geburtstag ein neues Sopran geschenkt...
sopran - Mo, 18. Feb, 14:13
Wege zu mir (google)
Thomas Melle Juli Zeh Falls das nochmal passiert: Thomas...
sopran - Fr, 15. Feb, 18:46
Gewinn an Lebensqualität:...
Gewinn an Lebensqualität: Der Hotspot reicht...
sopran - Fr, 15. Feb, 16:55

Suche

 

Archiv

Juni 2005
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 
 
 1 
 5 
12
15
 
 
 
 

Status

Online seit 1258 Tagen
Zuletzt aktualisiert: Mo, 7. Apr, 22:11

Credits

Knallgrau New Media Solutions - Web Agentur für neue Medien

powered by Antville powered by Helma

sorua enabled
xml version of this page
xml version of this page (summary)
xml version of this page (with comments)

twoday.net AGB


kostenloser Counter