Klagenfurt 2,5
Schöne Jurorensätze:Iris Radisch (über Thomas Kuhn):
"Der Text ist ein Schmarrn aus gynäkologischen Gründen"
Womit sie recht hat. Das ist eine widerliche Vorstellung, wie der Arzt mit der Geburtszange unter dem Rippenbogen übrigens suchte heute wieder jemand bei google den Beckenbogen... der Mutter nach dem Kopf des Säuglings (forzeps=Steißlage) stochert, ihn packt und dann unten herum herauszieht, dabei natürlich einen Dammriss bis zum After verursacht. Er hätte vermutlich noch mehr Verletzungen verursacht, die beide nicht überlegt hätten. Ist das dann dichterische Freiheit oder wirklich einfach nur Schmarrn?
Zumindest ist die Ignoranz so ärgerlich, dass es schon egal ist, wie der Text im Übrigen daherkommt.
Trotzdem tut mir der Autor nachher ein bisschen leid, als von allen Seiten auf ihn eingeprügelt wird.
Man kommt schließlich überein, das Schlachten zu beenden, sind sich ja eh alle einig. März: Wir sollten hier nicht so lange über einen Text reden, der uns nicht gefällt. Nicht einmal Miller kann noch erklären, warum er den eingeladen hat.
Nochmal Radisch (über Eva von Schirach, deren Text Susi Voss der missverstandendste oder meinetwegen missestverstandene des Wettbewerbs ist.):
"Wir leben unter zusammengesetzten Figuren. Das Leben ist ein Accessoirebaukasten."
Und natürlich der da unten, der mit den Isländern.
Wird fortgesetzt.
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sopran - Fr, 24. Jun, 12:05


